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Armacell startet Pilotprojekt mit FH Münster

Die Armacell GmbH ist Hersteller technischer Schäume und weltweiter Marktführer für flexible technische Dämmstoffe. Am Firmenhauptsitz der mit 19 Fabriken in 13 Län­dern täti­gen Fir­men­gruppe in Müns­ter/Westfalen beschäftigt das Unternehmen heute rund  600 Mitarbeiter.  Armacell bildet seit Jahrzehnten mit großem Erfolg junge Erwachsene in gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen aus. In diesem Jahr nahmen 12 junge Frauen und Männer ihre Ausbildung bei Armacell auf, insgesamt beschäftigt das Unternehmen derzeit 34 Auszubildende.  

Zum ersten Mal wurde jetzt zum Wintersemester 2013/2014 das Verbundstudium B.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen von der FH Münster/Standort Steinfurt in Verbindung mit einer Ausbildung zum Verfahrensmechaniker (m/w) ausgeschrieben. „Wir starten diesen Piloten, um junge Menschen für unser Unternehmen aufzubauen, die nach ihrer Ausbildung sowohl über technisches als auch kaufmännisches Wissen verfügen. Das ist besonders an den Schnittstellen zwischen Produktion, Forschung & Entwicklung und Verwaltung wichtig“, erklärt Armacell-Ausbilder für die technischen Berufe Marco ter Vehn, „Und wir wollen Perspektiven bieten, damit sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterentwickeln und Armacell auch langfristig als attraktiven Arbeitgeber sehen können.“

Von diesem Angebot und der Offenheit bei Armacell begeistert zeigte sich Pia Dora Schwarz, die auf einer Ausbildungsmesse von der Kombination Ausbildung und Studium bei Armacell erfahren hatte. Sie bewarb sich um diesen begehrten Platz und bekam als junge Frau den Zuschlag. „Mich hat es mit Mathe- und Chemie-LK besonders gereizt, einen Beruf zu erlernen, bei dem ich nicht jeden Tag das Gleiche machen muss,“, sagt Pia Dora Schwarz, die unmittelbar nach ihrem Abitur jetzt im September mit Ausbildung und Studium begonnen hat, „Ich finde super, dass meine Tätigkeit jetzt so abwechslungsreich ist und ich tiefere Einblicke in den naturwissenschaftlichen Bereich erhalte. Außerdem bekomme ich die kaufmännische Perspektive vermittelt, was mir später bestimmt zugutekommen wird.“ Auch wenn ihre Arbeitswochen mit Arbeit und Studium sehr gut ausgefüllt sind, steht Pia Schwarz voll hinter ihrer Entscheidung und glaubt an ihre guten Perspektiven mit dieser Ausbildung.

„Wir haben mit Pia Schwarz eine motivierte Auszubildende gefunden, die sehr gut in unser Team passt“, ergänzt Marco ter Vehn, „Sie wird in Zukunft, hoffentlich bei Armacell, als Ingenieurin in der Produktion beste Möglichkeiten haben, weil der Beruf des Verfahrensmechanikers in Kombination mit dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens ein relativ unbekannter, aber sehr gefragter Beruf in allen Bereichen der Kunststoff-Kautschuk-Industrie ist.“

Darüber freut sich auch Professor Dr. Ralf Ziegenbein vom Institut für Technische Betriebswirtschaft der FH Münster, der die Kooperation mit Unternehmen positiv sieht und zum Wohle der Studierenden fördert. „Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit mit der Firma Armacell. Es gibt mittlerweile einige Unternehmen in unserer Region, die das eigentlich berufsbegleitende Studienprogramm ausbildungsbegleitend einsetzen“, erklärt Professor Dr. Ralf Ziegenbein, der am ITB der FH Münster in Steinfurt den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen verantwortet, „Es freut uns sehr, dass immer mehr junge Menschen die Möglichkeit der Kombination von Studium und Beruf bzw. Ausbildung nutzen. Und die Unternehmen ihrerseits durch flexible Arbeitszeitmodelle, Lernphasen im Betrieb und Freistellung für Veranstaltungen unterstützen. Das ist für mich ein Modell der Zukunft.“

Wenn Sie mehr über den Verbundstudiengang B.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen an der FH Münster erfahren möchten, informieren Sie sich hier.