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China-Exkursion 2011

Die Exkursion 2011 der Verbundstudiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und Technische Betriebswirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen und der Hochschule Bochum führte in diesem Herbst 19 Studierende und 3 Hochschul-MitarbeiterInnen ins ferne China. Dort lernten Sie Kultur und Leute kennen und erkundeten natürlich auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

Zuerst ging es nach Peking! Die Stadt – und da waren sich die BetreuerInnen Prof. Dr. Gerd Uhe, Michaela Griesenbruch und Birgit Thaler einig – ist die Stadt der Gegenwart. Hier kann man den Wandel von der ehemaligen Stadt der Fahrräder hin zur Stadt der Autos miterleben. Neben der „Verbotenen Stadt“ wurden die Chinesische Mauer, der Himmelstempel sowie der Platz des himmlischen Friedens besichtigt und der University of Bejing ein Besuch abgestattet. Dort hatte die Gruppe Gelegenheit, einen Blick in Seminare und Labore zu werfen, Kontakt zu chinesischen Studierenden aufzunehmen und Erfahrungen auszutauschen. Sogar ein gemeinsames Volleyballspiel wurde organisiert!

Besondere Höhepunkte waren auch die Taxifahrten, da darauf vertraut werden musste, dass das Hotelpersonal die Zieladresse in chinesischen Buchstaben richtig auf einen Zettel notiert hatte. Ein sehr abenteuerliches Unterfangen – aber letztlich hat alles super geklappt, alle TeilnehmerInnen kamen immer am Ziel an!

Mit einem Besuch des Produktionsstandortes Tianjin des Unternehmens SEW Eurodrive und dem Einblick in Montage und Teilefertigung endete die Zeit in Peking und Umgebung. Danach reiste die Gruppe mit dem Nachtzug von Peking weiter nach Xian, ein weiteres Abenteuer! Da die Schlafplätze auf zwei Züge und dann jeweils im ganzen Zug verteilt waren, kam es hier zu Kontakten mit Chinesen und anderen internationalen Reisenden, wirklich sehr spannend!

In Xian angekommen, stand dort die weltberühmte Terrakotta-Armee, ein UNESCO-Weltkulturerbe, auf dem Programm. Die mannshohen Statuen mit ihren individuellen, menschlichen Zügen brachten viele zum Staunen… Somit wurde Xian eindeutig zur „Stadt der Vergangenheit“ der Exkursion!

Als nächste Station war  die Stadt Hangzhou ausgewählt worden, die sich in der Nähe Shanghais befindet. Dort wartete ein Besuch bei zwei reichen, chinesischen Familien, die sehr gastfreundlich waren und den Reisenden wertvollen Tee und Früchte anboten, während sie aus ihrem Alltag erzählten.

Von Hangzhou aus ging es per Bus weiter nach Shanghai, der „Zukunft Chinas“ – wie die Reiseleiter sagten. Diese Zukunft war direkt an der Innenstadt Shanghais zu erkennen: Wolkenkratzer an Wolkenkratzer gebaut, bot die Stadt gerade bei Nacht mit seiner bunten Beleuchtung einen fantastischen Anblick! Tagsüber herrschte reges Gedränge auf den Straßen. Die Gruppe bekam neben den gepflegten Tourismusgebieten mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten auch die Armenviertel der Altstadt zu sehen, wo sich Müll in Gassen türmte, gewaschen wurde und die Menschen auf sehr engem Raum zusammen leben – eben die zwei Gesichter des expandierenden Chinas! Zum Abschluss der Reise durften die TeilnehmerInnen mit dem Transrapid zum Flughafen von Shanghai fahren, der auf der kurzen Strecke auf über 300 km/h beschleunigte, sehr schnell!

Die Auswahl eines persönlichen Highlights fiel allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern nach der Reise verständlicherweise schwer. „Es war einfach alles unglaublich beeindruckend. Die Geschwindigkeit im Land, die unterschiedlichen Entwicklungsstände, der Kulturreichtum, wir haben in 10 Tagen so viel gesehen und erlebt, für mich und alle anderen war China definitiv eine Reise wert“, sagte Birgit Thaler nach ihrer Rückkehr nach Deutschland.