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EinBL-ICK in ein erfolgreiches Start-up

Mit der Veranstaltungsreihe „Start-ups – ITBler gründen“ stellt das Institut für Technische Betriebswirtschaft der FH Münster in diesem Jahr Studierende, Alumni und DozentInnen vor, die erfolgreich den Schritt in die Selbstständigkeit gegangen sind. Die erste Exkursion ging am 16. Februar 2017 zur BL-ICK Kunststofftechnik GmbH ins Münsterland.

Das noch junge Unternehmen wurde Anfang 2013 von Verbundstudent und bald Alumni Christoph Icking (er studiert aktuell den Verbundstudiengang B.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen) zusammen mit seinem Geschäftspartner Klaus Blömer gegründet. Beide Geschäftsführer blickten bereits zur Gründungsphase auf langjährige Erfahrungen und Kompetenzen auf dem Gebiet der zerspanenden Bearbeitung von thermoplastischen Kunststoffen zurück. Das war letztlich auch die Motivation, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen.

Alumni, DozentInnen und Verbundstudierende nahmen an der Firmenbesichtigung teil. „Wir sind mit drei Mitarbeitern gestartet und haben seit Beginn eine 50 bis 60 Stunden Woche“, erklärt Christoph Icking über die Anfänge seiner Selbständigkeit. „Da unser Umsatz stetig gewachsen ist, können wir heute mit elf Mitarbeitern einen Zwei-Schicht-Betrieb von 5.00 bis 23.00 Uhr anbieten. Das ist natürlich schon eine andere Kategorie als zu Beginn, damit haben wir einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil“, führt Icking weiter aus.

An ihrem Standort im münsterländischen Heek produziert die BL-ICK Kunststofftechnik GmbH heute in einer 600 m² großen Produktionsfläche mit fünf verschiedenen CNC-Maschinen, einer Formatsäge sowie einer Warmkantbank Halbzeuge und Fertigteile in Einzel- und Kleinserienfertigung. Zu den Einsatzgebieten der BL-ICK-Produktpalette zählen u.a. die Branchen Maschinen- und Anlagenbau, die Pharmaindustrie, die Agrarwirtschaft und die Bauindustrie. Weitere wichtige Erfolgsfaktoren sind langfristige Partnerschaften mit Kunden als Unternehmensziel.

Die Veranstaltungsreihe „Start-ups“ des ITB soll Orientierung bieten und Möglichkeiten aufzeigen, was mit Berufserfahrung und einem Verbundstudium möglich ist. „ Die beiden erzählten während der Besichtigung, dass sie auch einige Inhalte aus ihrem Verbundstudium für ihr Unternehmen nutzen konnten, z.B. das Know-how über Datenbanken und ERP-Systeme, interessante Aspekte aus der BWL wie Rechtsformen und Kostenrechnung sowie Projektmanagement und Marketing“, freut sich Dipl.-Betriebswirtin Ruth Kühn M.A., die als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Veranstaltung teilnahm und die neue Veranstaltungsreihe initiierte.

Und auch andere Teilnehmer scheint die Besichtigung inspiriert zu haben. So berichtet Alumni Christian Arens: „Ich fand es sehr spannend zu hören, wie das Unternehmen gewachsen ist. Die beiden hatten zu Anfang ja wirklich nichts, nicht einmal einen Schraubenzieher. Und jetzt nach vier Jahren denken sie bereits darüber nach, Auszubildende einzustellen, ein eigenes Firmengebäude zu erwerben oder gar zu bauen. Auch die Erweiterung des Unternehmens auf 20 bis 30 Mitarbeiter scheint realistisch zu sein, faszinierend!“

Wer sich ebenfalls für eine Existenzgründung interessiert, kann sich durch das Förderprogramm EXIST vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützen lassen. Nähere Informationen dazu finden Interessierte unter www.exist.de/DE/Programm/inhalt.html.

Foto: Ruth Kühn