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Hamburg-Exkursion zu DESY und Airbus

Eine Gruppe mit insgesamt 46 Personen der Fachhochschule Münster aus den Verbundstudiengängen B.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen und MBA Technische Betriebswirtschaft am Campus Steinfurt machte sich am 26. und 27. August 2016 nach Hamburg auf, um dort das Forschungszentrum DESY und den Flugzeughersteller Airbus zu besichtigen. Die Gruppe setzte sich aus Studieninteressierten, Studierenden, wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie einigen Alumni zusammen, was somit auch eine wunderbare Gelegenheit zum Netzwerken und intensiven Austausch bot.

Exkursion Verbundstudiengänge

Quelle: FH Münster/ITB - Die Gruppe nach der Werksbesichtigung bei Airbus

Nach der Anreise ging es gleich zur DESY, der Deutschen Elektronen-Synchrotron, einem auf naturwissenschaftliche Grundlagenforschung spezialisierten Forschungszentrum der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Das Forschungszentrum zählt zu den weltweit führenden Beschleunigerzentren und ist spezialisiert auf Teilchenphysik, Beschleuniger und die Forschung mit Photonen.

Mit Großgeräten erkunden Forscher dort den Mikrokosmos in seiner ganzen Vielfalt – vom Wechselspiel kleinster Elementarteilchen über das Verhalten neuartiger Nanowerkstoffe bis hin zu jenen lebenswichtigen Prozessen, die zwischen Biomolekülen ablaufen. Darüber hinaus wird untersucht, inwieweit Krebsgeschwüre durch gezielte Protonen-Strahlung bekämpft werden können. „Sehr beeindruckend und auch beruhigend, an welchen Themen die Forscher dort arbeiten“, erklärte Dipl.-Betriebswirtin Ruth Kühn, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Technische Betriebswirtschaft der Fachhochschule Münster am Campus in Steinfurt.

Die ca. 3-stündige Besichtigung startete mit einem einführenden Vortrag, anschließend wurden die Exkursions-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer in kleinen Gruppen über das Gelände geführt, um dort an Modellen und Exponaten anschaulich die DESY-Forschung sehen zu können. Da der Vortrag und die Führungen von jungen Physikerinnen und Physikern übernommen wurden, wurde der Besuch der DESY sehr praxisnah und anschaulich. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Exkursion zeigten sich sehr beeindruckt nach der Besichtigung der verschiedenen Beschleuniger und Forschungsprojekte. 

DESY-Werksführung

Quelle: FH Münster/ITB - Besichtigung eines Teilchenbeschleunigers bei der DESY

Nach einer interessanten Krimitour durch St. Pauli ging es am zweiten Tag weiter zu Airbus nach Hamburg-Finkenwerder. Auf dem 500 Fußballfelder großen Montagewerk entstehen in riesigen Hallen hochmoderne Passagierflugzeuge. Damit ist dieser Airbus-Produktionsstandort zu einem der bekanntesten Luftfahrtzentren der Welt geworden. Hier stand eine zweieinhalbstündige Werksbesichtigung auf dem Programm, die allen Gruppenmitgliedern die Struktur- und Endmontage des Airbus-Flagschiffs A380 demonstrieren sollte. Ein Werksführer stellte zudem die Airbus-Produktpalette vor, erklärte spezifische, technische Details und beantwortete alle Fragen. So kostet ein A380 zum Beispiel 428 Millionen Dollar.

Beeindruckt von der Größe der Maschine zeigte sich auch ein Teilnehmer der Exkursion: "Alles, was dieses Flugzeug betrifft, übertrifft jegliche Dimension. Wie kann das Ding überhaupt fliegen?" Die Airbus-Flieger werden seit den 1970er Jahren in Kooperation der Länder Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien gefertigt. Für einige der Airbus-Typen müssen interessierte Käufer bis zu acht Jahre warten.

Prof. Dr. Ralf Ziegenbein, ebenfalls vom Institut für Technische Betriebswirtschaft, freut sich über die positive Resonanz: "Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben nicht nur Einblicke in zwei wirklich spannende Unternehmen erhalten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Studierende, Absolventinnen und Absolventen sowie wir vom ITB-Team profitierten untereinander auch von dem informellen Austausch zu den neuesten Trends im Wirtschaftsingenieurwesen in der Praxis."