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Ingenieurkunst: “Quantum of the Seas”

Die „Quantum of the Seas“ ist das bislang größte in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff. Sie wurde in der Meyer Werft in Papenburg gefertigt, ist stolze 368 m lang und 41,4 m breit, bietet 1.500 Besatzungsmitgliedern und 4.180 Passagieren Platz und hat rund 970 Mio USD gekostet.

Die 37 ExkursionsteilnehmerInnen der Verbundstudiengänge B.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen und MBA Technische Betriebswirtschaft wurden gleich vor den Werkstoren von dem riesigen Luxusliner in Empfang genommen – denn das Schiff hatte ein paar Tage zuvor sein Baudock verlassen. Während einer zweistündigen Führung konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der im Schiffsbau angewandten Ingenieurskunst überzeugen. „Wir konnten sehr eindrücklich sehen, was Ingenieurkunst alles leisten kann“, sagt Anke Grummel, Mitorganisatorin der Exkursion und gleichzeitig Schatzmeisterin des Kompetenznetzwerks Business and Engineering e.V. (KBE) der FH Münster.

So erfuhren die TeilnehmerInnen, dass die Werft über das größte Laserzentrum Europas verfügt. Zu Beginn der Schiffsproduktion werden hier die zum Schiffsbau benötigten Stahlteile zurechtgeschnitten und zu Paneelen verschweißt. Zur Weiterverarbeitung kommen diese vorgefertigten Teile dann in eine der beiden Werkhallen, die Baudocks, der Werft. Die Paneele erhalten eine zusätzliche Ausrüstung, darunter Seitenwände, Leitungen und  Elektrik.

Die Meyer Werft nennt dies eine Sektion. Nun werden mehrere Sektionen übereinander montiert, sodass ein Block entsteht. „Von der Besuchergalerie aus konnten wir gut die Arbeiten an den einzelnen Blöcken beobachten“, berichtet Grummel. „Vor allem der Bau eines Theaters war gut zu erkennen.“ Am Ende des Fertigungsprozesses werden bis zu 70 Blöcke zusammengeschweißt. Aus ihnen entsteht das fertige Kreuzfahrtschiff. Dieses Blockbau-System ermöglicht den Bau eines Kreuzfahrtschiffes in einem Zeitraum von 12 bis 18 Monaten. 

Das Kompetenznetzwerk Business and Engineering (KBE) der FH Münster richtet sich vorwiegend an Studierende und Alumni der Verbundstudiengänge B.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen und MBA Technische Betriebswirtschaft, aber auch Interessierte aus anderen Studiengänge und Fachhochschulen sind herzlich Willkommen. Regelmäßig werden Exkursionen zu regionalen und überregionalen Unternehmen organisiert. „Wir möchten damit eine Brücke schlagen zwischen der erlernten Theorie an der Hochschule und der praktischen Umsetzung in der Wirtschaft“, erklärt Grummel. „So konnten wir anhand des Blockbau-Systems der Meyer Werft gut erkennen, wie ingenieurswissenschaftliches Know-how und wirtschaftliche Planung innerhalb kurzer Zeit ein beeindruckendes Ergebnis liefern können.“

Nähere Informationen zu den einzelnen Verbundstudiengängen finden Sie hier:

B.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen

MBA Technische Betriebswirtschaft

Die Exkursionsgruppe bei der Meyer Werft.

Theaterbau im Baudock.

Eines der beiden Baudocks der Meyer Werft.