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Projekt „UNIFOOD“

Im Rahmen des Verbundstudiengangs B.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen der Fachhochschule Südwestfalen und der Hochschule Bochum führen die Studierenden im Seminar „Projektmanagement“ ein Projekt praxisnah durch – von der Planung der einzelnen Projektphasen, der Kostenaufstellung, Analyse der Ist-Situation bis hin zur Erfolgskontrolle.

Dazu wurden die Studierenden in acht Gruppen aufgeteilt. Sie konnten die zu bearbeitenden Themen selbst entwickeln und auswählen. Im Anschluss daran wurde im Wettbewerb untereinander das gewählte Projekt konzipiert und geplant. „Auch dieses Mal waren die Studierenden sehr kreativ und haben sich innovative Projekte einfallen lassen“, erklärt Dipl.-Wirtschaftsinformatiker und Dipl.-Wirtschaftsingenieur Serdar Kutlu erfreut, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fachhochschule Südwestfalen das Seminar bereits seit einigen Jahren betreut.

Seminarstart war Anfang November 2017 mit einer Informationsveranstaltung. Danach hatten die Studierenden gut 2 Monate Zeit, ihre Themen einzureichen, die Projektziele und die Zuständigkeiten in der Gruppe zu definieren und die Projektarbeit zu erstellen.

Die Gruppen wählten Themen mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten aus: Von der Einführung eines Ausbildungssystems, einer Statue mit Wegweiserfunktion an der HS Bochum, einer Make or Buy-Entscheidungsfindung bzgl. Eigenfertigung oder Fremdbezug bei Karosserieteilen, Vermarktung von Motorrad-Garagen bis hin zur Verbesserung und Umstrukturierung der Mensaorganisation im Projekt „UNIFOOD“ gingen die Konzepte, die eindrucksvoll untermauerten, in wie vielen Bereichen gutes Projektmanagement gefordert ist.

Ziel des Seminars ist die Förderung des selbständigen Arbeitens, Teambuilding sowie ein intensives Kennenlernen der Studierenden untereinander. „Alle Projektteilnehmer studieren berufs- bzw. ausbildungsbegleitend und verfügen so über berufliche Erfahrungen, die sie in das Projekt einbringen können. So entstehen meistens hervorragende Ergebnisse“,  erklärt Dipl.-Wirtschaftsingenieurin Monika Barutta, die das Seminar gemeinsam mit Serdar Kutlu betreute und den Studierenden mit Rat und Tat zur Seite stand.

Schließlich wurden sämtliche Ergebnisse auf einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung präsentiert. Von allen Teilnehmern mit großem Applaus zum Siegerteam 2018 erklärt wurde die Gruppe „UNIFOOD – Verbesserung und Umstrukturierung der Mensaorganisation mit dem Schwerpunkt Wartezeitoptimierung, mit dem Ziel der Kundengewinnung, Absatz- und Umsatzsteigerung“.

Hauptziel dieser Ausarbeitung war es, die Durchlaufzeit in der Mensa der HS Bochum an Samstagen zwischen 12.15 Uhr und 13.00 Uhr bei der Essensausgabe und der Bezahlung um 30% zu verkürzen. Zur Erreichung des Ziels erarbeitete die Gruppe in einer Teamsitzung drei unterschiedliche Konzepte und bewertete nach den Kriterien Kosten-Risiko-Zeitaufwand. Es wurde festgestellt, dass die bestmögliche Verkürzung der Essensausgabe mit der Optimierung der Laufwege durch eine Umstrukturierung der Mensa erreicht werden könnte.

„Wir haben ein Thema gewählt, das uns persönlich an jedem Samstag in der Bochumer Mensa betrifft. Wir müssen durchschnittlich bis zu 13 Minuten warten, weil es lange Schlangen an der Essensausgabe und den Kassen gibt. Durch eine Umstellung des Bereichs mit den warmen Gerichten, damit er von zwei Seiten zugänglich ist, sowie ein Abkürzungsweg zur Kasse für die Snack-Kunden könnten unserer Meinung nach eine schnellere Essensentnahme möglich machen und die Wartezeit um sechs Minuten verkürzen“, fasst Iuliia Mosiia vom Siegerteam ihre Ergebnisse zusammen. 

„Leider handelt es sich nur um eine „Trockenübung“ zum Projektmanagement, so dass diese tolle Idee vermutlich nicht so bald in der Praxis umgesetzt wird“, resümiert Serdar Kutlu. Den zweiten Platz sicherte sich die Gruppe „Statue mit Wegweiserfunktion an der Hochschule Bochum“, die übrigen Gruppen wurden von den Anwesenden gleich bewertet.