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„Summer School“ in China

Im September 2013 haben 8 Studierende des Verbundstudiengangs Wirtschaftsinformatik der FH Köln unter Leitung von Professor Dr. Hermann Siebdrat (Institut für Distance Learning) an der bereits zum zweiten Mal veranstalteten 9-tägigen "Summer School" im Großraum Shanghai in der Volksrepublik China teilgenommen. Ziel der Exkursion war vor allem die Vermittlung interkultureller Kompetenzen mit Fokus China, einem der wichtigsten Handelspartner der Bundesrepublik Deutschland.

„China ist zu einem wirtschaftlichen Schwergewicht in der Welt geworden und entwickelt sich immer weiter. Eine große Dynamik ist zu beobachten. In keinem wirtschaftlich orientierten Studium kommt man um diese Thematik herum. Insofern lohnt es sich, einen authentischen, direkten und vor allem eigenen Eindruck dieses Landes zu bekommen“, erklärt Professor Dr. Siebdrat seine Motivation, seinen Studierenden das Land näher zu bringen, und stellt fest:

„Das "Riesenland" China ist nicht ohne fachliche Begleitung zu bereisen. Schon bei der Ankunft wurde das den TeilnehmerInnen schnell klar. Sämtliche Anzeigetafeln enthielten lediglich chinesische Schriftzeichen. Außerdem wird erstaunlicherweise selten Englisch gesprochen. Neben diesen elementaren Dingen ist es so, dass die chinesische Gesellschaft, Kultur und das alltägliche Leben sich in vielerlei Hinsicht von dem Leben in Europa unterscheidet.“

Die "China Summer School" hat durch die erfahrene Begleitung durch Professor Dr. Siebdrat und dessen wertvolle Kontakte vor Ort geholfen, einen leichteren Einstieg in diese fremde Kultur zu finden.

Während der 9-tägigen Reise erfuhren die TeilnehmerInnen bei einem Besuch der deutschen Außenhandelskammer in Shanghai unter anderem, dass in China jedes Jahr so viel neu gebaut wird, wie in Deutschland bereits im Bestand steht. Ein Besuch in den SAP Shanghai Labs gab einen Eindruck über die Dynamik, die auch im IT-Bereich in China stattfindet. Dort werden mittlerweile nicht nur deutsche Software-Produkte an den chinesischen Markt angepasst,  sondern auch Software für den Weltmarkt produziert.

Hochinteressant war auch der Vortrag über Dealer Management Software für den chinesischen Automobilmarkt, der sich zum bedeutendsten der Welt entwickelt hat. Neben diesen Fachvorträgen wurden auch Informationen zur chinesischen Geschichte und Kultur geboten, die dann "live" bei einem richtigen chinesischen Business Dinner ausprobiert werden konnten.

Die Gruppe konnte so in komprimierter Form Wissen über chinesische Verhaltensregeln und mögliche "Fettnäpfchen" lernen, wo es ansonsten jahrelange Auslandserfahrung erfordert. Daneben standen vielfältige Exkursionen und Besichtigungen auf dem Programm, wobei vor allem die Dynamik der "Boom City" Shanghai die Studierenden besonders beeindruckte.  

Die „China Summer School“ ermöglicht es Studierenden, einen Einblick zu erhalten, der innerhalb einer normalen, geführten Reise durch China nicht möglich wäre. Abgesehen davon, dass die üblichen touristischen Reisen nicht in die "kleineren" Städte führen, ist auch der erweiterte Kontakt zur dort ansässigen Wirtschaft nicht möglich. Und gerade diese Kontakte sind bei den Organisatoren der „Summer-School“ vorhanden und werden dort in ein vielfältiges und facettenreiches Programm eingebunden.

„Wir haben auch in diesem Jahr wieder sehr gute Erfahrungen vor Ort gemacht. Ich denke, dass die „China Summer School“ sicher auch im nächsten Jahr wiederholt werden wird“, fasst Professor Dr. Siebdrat seine Erlebnisse zusammen.

Weitere Informationen über den Studiengang B.Sc. Wirtschaftsinformatik finden Sie unter www.verbundstudium.de/bachelor/wirtschaftsinformatik.