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Verbundstudium in der Babypause

Juliane von Leesen hatte bereits Agrarwissenschaften studiert und einige Jahre erfolgreich in ihrem Job gearbeitet. Trotz ihres Studienschwerpunkts kam sie mit dem Thema Landwirtschaft immer seltener in Berührung. Mit zunehmender Verantwortung standen vermehrt Tätigkeiten im Bereich Marketing und Vertrieb im Vordergrund. "An diesen Dingen hatte ich viel Spaß", erzählt die 33jährige, "allerdings mangelte es ab und zu am notwendigen Fachwissen."

Als sie Anfang 2008 schwanger wurde, war ihr schnell klar: Die Babypause sollte auch zur Fortbildung genutzt werden. Ein Masterstudium im Bereich Wirtschaft war das Ziel. Warnungen aus dem Freundeskreis, dass die Doppelbelastung zu viel werden könnte, schlug Juliane von Leesen in den Wind. Ihr Mann jedoch, der bereits ein Zweitstudium erfolgreich absolviert hatte, riet ihr zu.

Bei ihren Recherchen fand sie das für sie optimale Angebot: Den Verbundstudiengang MBA Technische Betriebswirtschaft, der an den Fachhochschulen Bielefeld, Münster und Südwestfalen sowie an der Hochschule Bochum angeboten wird. Dieser Studiengang richtet sich an IngenieurInnen und NaturwissenschaftlerInnen mit mindestens 18-monatiger Berufserfahrung, die parallel zu Beruf oder eben auch zur Kindererziehung eine Weiterqualifizierung anstreben. Das Studium versprach mit seinem großen Anteil an Selbstlernphasen das gewünschte Maß an Flexibilität. "Das war – neben den inhaltlichen Ansprüchen – für mich die wesentliche Voraussetzung", so Juliane von Leesen. Umgehend bewarb sie sich und begann bereits im März 2008 mit dem Studium.

Schnell fühlte sich die schwangere Studentin in ihrer neuen Rolle wohl: "Meine Tochter wurde zu einem Teil der Semestergruppe noch bevor sie geboren wurde", erinnert sich die Masterabsolventin lachend. Nach der Geburt bestimmte die kleine Charlotte den häuslichen Zeitplan: "Sobald sie einschlief, setzte ich mich an meine Skripte – Büffeln in jeder freien Minute stand auf dem Programm." Durchhaltevermögen und eine große Portion Selbstdisziplin seien nötig gewesen. Auf so manchen Ausflug am Wochenende sowie abendliche Mußestunden vor dem Fernseher musste sie als Verbundstudentin verzichten. "Ohne die tolle Unterstützung durch meinen Mann hätte ich es nicht geschafft", bekennt sie offen.

Die Samstage an der Hochschule sowie die Blockveranstaltungen seien für sie allerdings "eher Ausflüge ins normale Leben als anstrengende Studientage" gewesen, so Juliane von Leesen. Den Umgang mit den DozentInnen hat sie in guter Erinnerung: "Alle waren äußerst engagiert bei der Sache und für uns Studierende jederzeit ansprechbar." Auch der Zusammenhalt in der Gruppe sei beeindruckend gewesen: "Wir hatten ein gemeinsames Ziel und waren alle bereit, intensiv dafür zu arbeiten." Das Resultat war die Mühen und Entbehrungen wert. Als Jahrgangsbeste beendete die junge Mutter ihr Zweitstudium. Zur Belohnung ging es dann erst einmal in den wohlverdienten Urlaub: "Mit Mann und Tochter, aber ohne Skripte", lacht Juliane von Leesen.

Die Entscheidung für das Zweistudium hat sie nicht bereut. Mit den anderen AbsolventInnen des Verbundstudiengangs ist sie sich einig, dass sich die Berufsperspektiven durch den Masterabschluss deutlich verbessern. "Arbeitgeber wissen neben der rein fachlichen Qualifikation die für das Studium notwendigen Qualitäten wie Fleiß und Lernbereitschaft zu schätzen", so Juliane von Lesen: "In meinen Bewerbungsgesprächen war das ein deutliches Plus." Gleich mehrere Arbeitgeber boten ihr eine Stelle an: "Und das, obwohl ich nur Teilzeit arbeiten wollte und in den Unternehmen noch nicht bekannt war." Inzwischen arbeitet sie halbtags bei einem IT-Dienstleister und ist zufrieden mit ihrer Arbeit.

Wenn Sie mehr über den Verbundstudiengang MBA Technische Betriebswirtschaft und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten erfahren möchten, klicken Sie bitte hier.

Auch die Lehrenden unterstützen das Studieren mit Kind: Juliane von Leesen im Gespräch mit Prof. Dr. Gerd Uhe