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Wirtschaftliche + soziale Interessen verbinden

„Social Return on Investment" ist ein Ansatz, der den gesellschaftlichen Mehrwert einer wirtschaftlichen Investition misst. Doch wie lässt sich die soziale Verantwortung eines Unternehmens in die Praxis umsetzen?

Dieser Frage gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Exkursion nach, die der Alumniverein des Instituts für Technische Betriebswirtschaft (ITB) der Fachhochschule Münster organisiert hatte. Ehemalige Verbundstudierende der Studiengänge B.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen und MBA Technische Betriebswirtschaft fanden Antworten in der Stift Tilbeck GmbH, einem integrativen non-profit Unternehmen in Havixbeck, das als Dienstleister in den Bereichen Behinderten- und Altenhilfe entsprechende Einrichtungen an den Standorten Münster, Nottuln, Senden, Billerbeck, Havixbeck und Tilbeck betreibt.

„Die Herausforderung eines integrativen Unternehmens liegt darin, wirtschaftliche Faktoren mit der sozialen Komponente zu verbinden", erläuterte Norbert Vowinkel, Geschäftsführer der VARIA GmbH, einem Tochterunternehmen der Stift Tilbeck GmbH. „In der Berufspraxis heißt dies: Das Fördermanagement bewältigen, das Standortmarketing entwickeln, Projekte integrieren und dabei immer den Leitsatz des Stift Tilbeck ‚Gemeinsam Vielfalt leben‘ im Blick behalten", so Vowinkel. Das nötige Fachwissen erlangt der Geschäftsführer durch sein berufsbegleitendes Verbundstudium an der Fachhochschule, „Das MBA-Studium unterstützt mich maßgeblich bei meiner Tätigkeit, dadurch kann ich mir das betriebswirtschaftliche Wissen aneignen, das ich für meine Arbeit benötige."

Gemäß dem Ansatz „Social return on investment" ist die soziale Verantwortung in jeder Handlung und Investition des Unternehmens präsent. So auch bei dem aktuellen Projekt. In Kooperation mit dem Möbelhaus Staas entwickeln ältere Bewohner und Bewohner mit Behinderungen sowie Mitarbeiter der Stift Tilbeck GmbH eine Musterwohnung. „Die Wohnung zeigt, wie barrierefreies Wohnen möglich ist", erklärt Vowinkel dieses Projekt. „Menschen im Alter oder Menschen mit Behinderung nutzen technische Hilfs- und persönliche Unterstützungsmöglichkeiten für ein Leben im eigenen Zuhause."

Die Exkursion ist Bestandteil der Veranstaltungsreihe des Alumnivereins des ITB, das auch eng mit dem Kompetenznetzwerk Business und Engineering zusammenarbeitet, um ein regionales Netzwerk aufzubauen und den persönlichen Austausch unter Studierenden und Ehemaligen zu fördern. Nähere Informationen zu den nächsten Veranstaltungen finden Sie hier.

Wer sich über die Inhalte, die Voraussetzungen und die verschiedenen Hochschulstandorte des Verbundstudiengangs B.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen informieren möchte, findet hier alle wichtigen Angaben. Die Informationen zum weiterbildenden Master-Studiengang MBA Technische Betriebswirtschaft erhalten Studieninteressierte hier

Die TeilnehmerInnen der Exkursion erlebten, wie gelernte Theorien in die Praxis unter Einbeziehung der sozialen Komponente erfahrbar gemacht werden.