Verbundstudium für

Verbundstudien-Angebot

 

Studienberatung

Informationen

Verbundstudium online

FAQ - Ihre gesammelten Fragen und unsere Antworten

 

Home » Studienberatung » FAQ

FAQ – Die wichtigsten Antworten zum Verbundstudium

Häufig gestellte Fragen zum Verbundstudium und die passenden Antworten dazu haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Allgemeine Fragen zum Verbundstudium

Fragen zu Bewerbung und Zulassung

Fragen zu Einschreibung und Kosten

 

Allgemeine Fragen zum Verbundstudium

Was heißt Verbundstudium? Was ist der Unterschied zu einem Fernstudium?

Das Verbundstudium ist ein berufs- und ausbildungsbegleitendes Studienangebot nordrhein-westfälischer Fachhochschulen. Verbund meint hier dreierlei:
1. den Verbund staatlicher Fachhochschulen in NRW, die durch die Bündelung ihrer Ressourcen in Forschung und Lehre ein breites Angebot berufsverträglicher Verbundstudiengänge ermöglichen;
2. den Verbund von Beruf und Studium, d.h. dass die Studienform Verbundstudium auf Synergien zwischen paralleler Berufspraxis oder Ausbildung und Studium setzt und somit stark anwendungsorientiert ausgerichtet ist;
3. den Verbund von Selbststudium und Präsenzlehre an der Hochschule.

Im Unterschied zu einem reinen Fernstudium haben die Studierenden im Verbundstudium regelmäßige Präsenzlehrveranstaltungen an der Hochschule. Neben dem ca. 70%igen Selbststudienanteil, in dem sich die Studierenden mithilfe von gedruckten und digitalen Lerneinheiten den theoretischen Lehrstoff nach freier Zeiteinteilung aneignen, finden in der Regel im vierzehntägigen Rhythmus samstags Präsenzveranstaltungen an den jeweiligen Hochschulen statt, in denen das im Selbststudium erarbeitete Wissen in Übungen, Seminare und Praktika vertieft, angewendet und gefestigt wird. Der Präsenzanteil macht ca. 30% des Studienumfangs aus. Die regelmäßige Teilnahme an den Präsenztagen wird von den Verbundstudiengängen ausdrücklich empfohlen! Auch aus Sicht der Absolventen im Verbundstudium wird die regelmäßige Teilnahme als sehr wichtig für den Studienerfolg angesehen.

Wodurch wird die Studierbarkeit neben dem Beruf oder der Ausbildung sichergestellt?

Neben der Aufteilung in ca. 70% Selbststudienanteil in Eigenverantwortung und ca. 30% Präsenzlehre an der Hochschule ist die berufsbegleitende Studierbarkeit insbesondere durch eine zeitliche Streckung der Regelstudienzeit und damit einer Entlastung des wöchentlichen Workloads gewährleistet: Während ein Bachelorstudium an einer Präsenzhochschule i.d.R. 6 Semester dauert, dauert es im Verbundstudium 9 Semester. Ein Masterstudium an einer Präsenzhochschule dauert i.d.R. 3 bis 4 Semester, im Verbundstudium hingegen 4 – 6 Semester.

Bekomme ich im Verbundstudium einen anerkannten Hochschulabschluss?

Ja, Sie erwerben einen qualifizierten Fachhochschulabschluss an staatlichen Hochschulen. Die Verbundstudiengänge sind alle akkreditiert, d.h. im Hinblick auf Qualität und Studierbarkeit von unabhängigen Gutachtern geprüft und zertifiziert. Je nach Schwerpunkt des Studiums ist ein Bachelor of Arts (B.A.), ein Bachelor of Science (B.Sc.) oder ein Bachelor of Engineering (B.Eng.) bzw. ein Master of Arts (M.A.), Master of Engineering (M.Eng.), Master of Science (M.Sc.) oder Master of Business Administration (MBA) möglich.

Ist das Verbundstudium bei Arbeitsgebern anerkannt?

Absolut! Viele Arbeitgeber erkennen an, dass ein vollwertiger Hochschulabschluss, der zusätzlich neben der Berufstätigkeit erworben wird, von großer Zielstrebigkeit, Motivation und Organisationstalent zeugt. Bereits während des Studiums profitiert das Unternehmen vom Wissenszuwachs der MitarbeiterInnen, die neue Erfahrungen und Methodenwissen einbringen und sich somit für zukünftige Führungsaufgaben qualifizieren. Insbesondere aufgrund der parallelen Berufserfahrung während des Studiums sind Absolventen des Verbundstudiums sofort im Unternehmen an qualifizierten Stellen einsetzbar und müssen nach dem Studium in der Regel keine Betriebspraktika durchlaufen.

Muss ich meinen Arbeitgeber über mein Verbundstudium informieren bzw. brauche ich sein Einverständnis? Sind Freistellungen von der Arbeit notwendig, um das Verbundstudium zu schaffen?

Sie können das Verbundstudium ohne Einverständnis des Arbeitgebers beginnen. Sie brauchen weder sein Einverständnis noch eine Freistellung für das Studium. Da Sie in aller Regel nur an den Samstagen Präsenzen haben, wird ihr Arbeitgeber nichts von Ihrem Studium erfahren, wenn Sie das vermeiden möchten. Zwar können bis zu 5 Tage pro Semester grundsätzlich auch unter Woche stattfinden, wovon i.d.R. jedoch nur wenig Gebrauch gemacht wird. Die Präsenztermine werden Ihnen rechtzeitig mitgeteilt, dass sie sich darauf einrichten und ggf. Urlaub beantragen können.

Wir empfehlen jedoch, den Arbeitgeber ins Vertrauen zu ziehen. Oftmals kommen diese Ihnen mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, finanzieller Unterstützung oder der Aussicht auf eine Beförderung entgegen. Sie reagieren oftmals viel positiver als zuvor gedacht. Schließlich hat auch der Arbeitgeber einen Vorteil, wenn Mitarbeiter sich weiterbilden und zusätzliches Know-how ins Unternehmen einbringen. 

Welche Belastungen kommen auf mich zu? Wie viel Zeit muss ich für das Verbundstudium aufwenden?

Als realistischen Zeitaufwand für das Verbundstudium sollten Sie – je nach individuellen Voraussetzungen – für ein Bachelorstudium +/- 15 Stunden in der Woche, für ein Masterstudium +/- 18 Stunden in der Woche veranschlagen.

Das Semester besteht in der Regel aus 8 Präsenzsamstagen im 2-wöchentlichen Rhythmus. Daran schließen sich ebenfalls im 2-wöchentlichen Rhythmus zwei Prüfungssamstage an. Bis zu fünf Präsenztage pro Sester können dabei auch auf Werktage fallen. In den meisten Fällen wird diese Möglichkeit jedoch nicht ausgeschöpft, da man versucht, die Interessen der Studierenden in den Vordergrund zu stellen. In der Regel erfährt man die Termine rechtzeitig vor Semesterbeginn, sodass eine Absprache mit Kollegen und Vorgesetzten möglich ist.

Das größte Problem ist ZEIT! Davon werden Sie während Ihres Studiums vermutlich zu wenig haben. Sie müssen sich also klar strukturieren und organisieren. Dabei kommt es darauf an, ob Sie Familie und Kinder haben, zeitintensiven Hobbies nachgehen oder auch einfach ein Mensch sind, der viel Ruhe benötigt. In jedem Fall sollten Sie den zeitlichen Aufwand nicht unterschätzen. Das Studium ist so strukturiert, dass es trotz der vielfältigen weiteren Verpflichtungen gut in der Regelstudienzeit zu absolvieren ist, allerdings wird es kein Selbstläufer und erfordert permanente Reflexion und somit Korrekturen bei der Gestaltung von Lernzeiten und Alltag. Flexibilität und Durchhaltevermögen sollten Sie an dieser Stelle in jedem Fall mitbringen.

Wie integriere ich das Verbundstudium in meinen beruflichen und familiären Alltag?

Mithilfe eines guten Zeitmanagements, Semester- und Wochenplänen. Erfahrungsgemäß wird es schwierig, sich innerhalb der Woche spontan zu überlegen, wann die Lerneinheiten durchgearbeitet werden sollen. Vielmehr sollten Sie zu Beginn der Woche einen klaren Plan haben, an welchen Tagen zu welcher Uhrzeit sie planen, zu lernen. Selbst wenn Sie dann den ursprünglich geplanten Ablauf nicht einhalten können, haben Sie Zeiten und Strukturen besser im Blick und können Versäumtes nachholen. 

Werden außer den Lerneinheiten auch andere (elektronische) Medien eingesetzt?

E-Learning und neue Medien sind wesentliche Lern- und Kommunikations-Bausteine im berufsbegleitenden Verbundstudium. Sie unterstützen die Selbstlern- und Präsenzphasen sowie die Studienorganisation.

Die Lern- und Kommunikationsplattformen der Hochschulen sichern – auch zwischen den Präsenzphasen – die Studienorganisation, die Kommunikation mit den Lehrenden sowie den kontinuierlichen Austausch und die Interaktion mit Mitstudierenden und helfen dabei, während des Studiums ein fruchtbares Kompetenz-Netzwerk aufzubauen.

Werde ich im Verbundstudium individuell betreut? Gibt es Möglichkeiten auch außerhalb der Präsenzveranstaltungen mit den Lehrenden Kontakt aufzunehmen?

Selbstverständlich. Sie können die Lehrenden per Email erreichen oder zu den (Telefon-)Sprechstundenzeiten. Über die jeweilige Hochschulkommunikationsplattform (z.B. moodle/ Ilias) können Sie zusätzlich mit Dozenten und auch anderen Studierenden in Austausch treten.

Gibt es Möglichkeiten sich mit Kommilitoninnen auszutauschen oder Lerngruppen zu bilden?

Das Konzept der 14-tägigen Anwesenheit an der Hochschule sorgt bereits dafür, dass sich die Studierende untereinander austauschen. Außerdem werden die Studiengruppen möglichst nach regionalen Aspekten eingeteilt, sodass sich kleinere Lerngruppen zusammenschließen können, um auch zwischen den Präsenzen die Kontinuität zu erhalten. Lange Anfahrtswege sind allerdings nicht zwingend erforderlich für eine erfolgreiche Arbeit in Lerngruppen. Über Kommunikationsplattformen können sie sich auch in kleinen Gruppen austauschen, Material hochladen oder Fragestellungen diskutieren.  

Sind meine Vorkenntnisse (z.B. Mathe) ausreichend bzw. gibt es Mathe-Vorkurse?

Sie selbst können im Vorfeld beispielsweise unter www.studifinder.de ihre Mathematikkenntnisse testen. Mit den E-Learning-Angeboten auf www.studiport.de können Sie Ihre schulischen Mathematikkenntnisse auffrischen bzw. erweitern und vertiefen. Viele Verbundstudiengänge bieten zu Studienbeginn auch Mathe-Vorkurse an, an denen sie nach Möglichkeit auch teilnehmen sollten – gerade dann, wenn sie bereits seit längerer Zeit aus dem schulischen Lernen heraus sind. Nähere Informationen dazu erhalten Sie bei der Studienberatung.

Was mache ich, wenn ich merke, dass ich mit dem Lernstoff nicht nachkomme? Welche Art von Unterstützung gibt es?

Erste Ansprechpartner in fachlichen Fragen sind meist die Professoren/innen, Lehrende und Mitarbeiter des Studiengangs. Zusätzlich können Sie auch jederzeit Kontakt zur Studienberatung des IfV NRW aufnehmen. Oft hilft ein persönliches Gespräch im vertraulichen Rahmen weiter, um erst einmal neue Ideen und Impulse zu erhalten. Das IfV kann bei unterschiedlichen Fragestellungen entweder an den Prüfungsausschuss, die Studierendenbüros oder an andere Ansprechpartner verweisen. Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit an Workshops zu verschiedenen Schwerpunkten (Zeitmanagement, Prüfungsvorbereitung usw.) teilzunehmen, die vom IfV angeboten werden. Fragen Sie gern nach!

zurück

 

Fragen zur Zulassung und Bewerbung

Wie bewerbe ich mich für ein Verbundstudium?

Die Bewerbung erfolgt grundsätzlich über die Online-Bewerbungsportale bei der Hochschule, bei der Sie das Studium aufnehmen möchten. Für besondere Bewerbergruppen (z.B. beruflich qualifizierte Bewerber ohne Fachhochschulreife, ausländische Studienbewerber) stehen auf den Webseiten der Hochschulen besondere Bewerbungsanträge bereit.

Die Bewerbungsphase zum Wintersemester beginnt Anfang Mai und endet in der Regel am 15.7. des Jahres. Zum Sommersemester beginnt die Bewerbungsphase Anfang Dezember und endet in der Regel am 15.1. des Jahres. In einigen Verbundstudiengängen kann es auch verlängerte Bewerbungsfristen geben. Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig bei der jeweiligen Hochschule:

Fachhochschule Bielefeld
Hochschule Bochum
Fachhochschule Dortmund
Fachhochschule Münster
Hochschule Niederrhein
Hochschule Ruhr-West
Fachhochschule Südwestfalen
Technische Hochschule Köln

In zulassungsbeschränkten Verbundstudiengängen, die an mehreren Hochschulen in Kooperation angeboten werden, haben Sie auch die Möglichkeit sich parallel bei mehreren Hochschulen zu bewerben. Dies könnte Ihre Chancen auf einen Studienplatz erhöhen.

Einige zulassungsbeschränkte Verbundstudiengänge werden bei der Vergabe der Studienplätze durch das dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) auf www.hochschulstart.de unterstützt. Das DoSV vernetzt die Zulassungsprozesse der teilnehmenden Hochschulen und gleicht die Zulassungsangebote ab. So wird sichergestellt, dass Studienplätze schneller vergeben und frei bleibende Studienplätze vermieden werden. Ob Ihr Verbundstudiengang an diesem Verfahren teilnimmt, erfahren Sie im Bewerbungsportal der Hochschule.

Erfülle ich die Zulassungsvoraussetzungen?

In der Regel ist für Bachelorstudiengänge die Fachhochschulreife ausreichend. Es können aber auch noch andere Anforderungen, wie z.B. Berufserfahrung, hinzukommen, die Sie auf www.verbundstudium.de und in der jeweiligen Prüfungsordnung des Studiengangs einsehen können.

Für Masterstudiengänge ist in der Regel ein erster Studienabschluss mit einer Mindestnote Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums. Man unterscheidet zwischen konsekutiven Masterstudiengängen, die direkt auf ein fachlich entsprechendes Bachelorstudium aufbauen, und weiterbildenden Masterstudiengängen, die sich in der Regel an eine breitere Zielgruppe richten und neben den grundsätzlichen Zulassungsvoraussetzungen für ein Masterstudium auch eine qualifizierte Berufstätigkeit voraussetzen.

Kann ich mit einem Meister- oder Techniker-Abschluss zum Studium zugelassen werden? Kann ich auch ohne formale Hochschulreife bzw. Meister-/Techniker-Abschluss studieren?

Für folgende beruflich qualifizierte Bewerbergruppen ist es auch möglich, ein Bachelorstudium ohne Fachhochschulreife aufzunehmen:

  • MeisterIn und vergleichbar Qualifizierte (z.B. TechnikerIn, AbsolventIn zweijähriger Fachschulausbildungen, IHK-FachwirtIn oder IHK-Fachkaufmann/frau) können sich ohne Zugangsprüfung um einen Studienplatz zu bewerben.
  • Fachtreue(r) Bewerber/in mit einer mind. zweijährigen Berufsausbildung und einer mind. dreijährigen Tätigkeit im erlernten Beruf können sich auf Grund einer fachlich entsprechenden Berufsausbildung und beruflichen Tätigkeit ohne Zugangsprüfung in fachlich entsprechenden Studiengängen bewerben.
  • Sonstige beruflich Qualifizierte mit einer mind. zweijährigen Berufsausbildung und einer mind. dreijährigen Berufspraxis auch außerhalb des Ausbildungsberufs oder alternativ Erziehungs- oder Pflegetätigkeit, bei denen keine fachliche Entsprechung zwischen Berufsausbildung, Berufsausübung und Studiengang besteht, können über eine Zugangsprüfung oder ein Probestudium zugelassen werden.

In zulassungsbeschränkten Verbundstudiengängen (Auswahlverfahren) stehen für MeisterInnen, vergleichbar Qualifizierte und fachtreue BewerberInnen 2 bis 4% der Studienplätze zur Verfügung. Um die Bewerbungsfristen und Modalitäten für die Zugangsprüfung und das Probestudium rechtzeitig zu erfahren, sollten Sie bei Interesse frühzeitig mit dem Studierendensekretariat bzw. Studierenden-Servicebüro der jeweiligen Fachhochschule in Kontakt treten.

Wie werden die Studienplätze vergeben?

In zulassungsfreien Verbundstudiengängen bekommt in der Regel jede/r einen Studienplatz, die/der die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt und sich innerhalb der Bewerbungsfrist ordentlich bewirbt.

In zulassungsbeschränkten Verbundstudiengängen werden die Studienplätze zu 60 % nach der Note der Hochschulzugangsberechtigung, zu 20 % nach der Wartezeit und zu 20 % nach hochschuleigenen Kriterien vergeben. In der Praxis vergeben die Hochschulen die Studienplätze in der Regel zu 80 % nach der Note der Hochschulzugangsberechtigung und zu 20 % nach der Wartezeit. Die Wartezeit ist die Zeit, die zwischen dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung und dem Studienstart (gerechnet in Semestern) vergangen ist.

Rückwirkend ermitteln die Hochschulen sog. Auswahlgrenzen zu den jeweiligen Zulassungsverfahren. Diese bezeichnen den sog. Orts-NC, d.h. die schlechteste Durchschnittsnote und die kürzeste Wartezeit, mit der ein Bewerber / eine Bewerberin noch zugelassen wurde. Die Auswahlgrenzen zu den vergangenen Zulassungsverfahren werden in der Regel auf den Webseiten der Hochschulen veröffentlicht. Da diese Werte nur rückwirkend ermittelt werden, sind sie kein hinreichendes Kriterium zu Ermittlung von Chancen auf einen Studienplatz.

Kann ich mir Prüfungsleistungen aus einem anderen Studiengang anerkennen lassen?

Grundsätzlich ist die Anerkennung von zuvor erbrachten Prüfungsleistungen auf Antrag möglich, soweit sie nach Inhalt und Umfang gleichwertig zu den jeweiligen Anforderungen eines entsprechenden Verbundstudienmoduls sind. Von Gleichwertigkeit spricht man, wenn eine Übereinstimmung von mindestens 70% vorliegt. Dabei ist die Chance auf Anerkennung bei bereits erfolgreich bestandenen Modulen anderer Hochschulen am größten. Möglich ist im Einzelfall auch die Anerkennung von erbrachten Leistungen aus der beruflichen Bildung.

Die Entscheidung über eine Anerkennung trifft in jedem Fall der Prüfungsausschuss der jeweiligen Hochschule und dies auch erst im Rahmen der Immatrikulation, da das Verfahren recht aufwendig ist. Vorab werden Sie keine gesicherte Auskunft darüber erhalten, inwieweit Ihre Leistungen anerkannt werden können. Sie können allerdings selbständig Ihre Chancen einschätzen, indem Sie entweder die Modulhandbücher vergleichen oder die Inhalte der anzuerkennenden Vorleistungen mit den Modulen des gewünschten Studiengangs abgleichen.

Den Antrag auf Anerkennung von Prüfungsleistungen finden Sie auf den Webseiten der Hochschulen. Sie müssen bei Ihrem Antrag stets angeben, welche Leistungen sie sich wofür anrechnen lassen möchten und dies durch möglichst detaillierte Auszüge, z.B. aus dem Modulhandbuch o.ä., belegen.  Aus diesen Belegen sollte möglichst detailliert hervorgehen, welche Leistungen Sie nach Inhalt und Umfang erbrachte haben.

Was mache ich, wenn ich aus beruflichen Gründen für ein paar Monate ins Ausland muss?

Auch im Verbundstudium besteht die Möglichkeit das Studium zu unterbrechen. Dazu muss im Studierenden-Servicebüro ein Urlaubssemester beantragt werden.

zurück

 

Fragen zu Einschreibung und Kosten

Wie funktioniert die Einschreibung?

Wenn Sie im Zulassungsverfahren eine Studienplatzzusage erhalten, werden Sie gebeten, sich innerhalb einer bestimmten Frist an der Hochschule einzuschreiben (immatrikulieren). Erst hier müssen Sie in der Regel Ihre Originalunterlagen (Zeugnisse, etc.) vorlegen. Nach erfolgter Einschreibung und Überweisung der Beiträge und Gebühren erhalten Sie Ihre Einschreibeunterlagen (Studierendenausweis, ggf. NRW-Semesterticket, etc.) sowie wichtige Informationen und Termine zum Studienstart.

Was kostet ein Verbundstudium?

Die Kosten für die Verbundstudiengänge sind überschaubar. Zuzüglich zu den üblichen Semestergebühren der Hochschule (teilweise mit NRW-Semesterticket) zahlen Sie eine Materialbezugsgebühr für die Bereitstellung der Lerneinheiten. Die Semester- und Materialbezugsgebühren müssen in jedem Semester im Zuge Ihrer Rückmeldung entrichtet werden. Weiterbildende Masterstudiengänge müssen sich per Gesetz selbst tragen, weshalb hier eine höhere Gebühr pro Semester erhoben wird. Nähere Informationen zu den Kosten finden Sie auf den Webseiten der Hochschulen.

zurück


Wenn Sie darüber hinaus eine individuelle Beratung benötigen: Rufen Sie einfach bei unserer Studienberatung an.