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Berufsbegleitend zum Projektingenieur

„Ich habe mich ja gerade für diesen Studiengang entschieden, weil eine starke Verbindung zu meiner aktuellen Tätigkeit besteht“, erklärt Nikolae Mohme, der im März erfolgreich seinen M.Eng. Internationales Projektingenieurwesen an der Fachhochschule Dortmund absolviert hat. „Da ist zum einen der internationale Aspekt, und zum anderen bin ich natürlich im Projektwesen tätig. Somit können die meisten Bereiche aus dem Studium auch direkt Anwendung in meiner täglichen Arbeit finden.“

Der weiterbildende Master-Verbundstudiengang Internationales Projektingenieurwesen wird seit dem WS 2013/14 von der Fachhochschule Dortmund angeboten. Er bietet berufstätigen Ingenieur*innen aus den Bereichen des Maschinenbaus, der Elektrotechnik, des Bau-, Verfahrens- und Wirtschaftsingenieurewesens die Möglichkeit, ihre ingenieurwissenschaftlichen Kompetenzen für internationale Projekte im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus und für Aufgaben im Projektmanagement berufsbegleitend weiterzuentwickeln.

Der Studiengang vermittelt fachübergreifend ingenieurwissenschaftliche und wirtschaftlich-rechtliche Kenntnisse sowie Kompetenzen in Projektmanagement und Englisch. Die Studierenden beschäftigen sich mit Planung, Bau und Inbetriebnahme von Industrielagen sowie deren Instandhaltung. Sie werden zudem intensiv in (interkultureller) Kommunikations- und Teamfähigkeit als bedeutende Schlüsselkompetenz trainiert.

Nikolae Mohme arbeitet als Projektingenieur für Anlagen und Verpackungstechnik bei der riha WeserGold Getränke GmbH & Co. KG, einem der größten Fruchtsafthersteller Europas in Rinteln. Dort betreut er Investitions- und Verbesserungsprojekte für den Bereich Weichverpackungen. In der Organisation des Unternehmens werden neue Produkte, Verpackungen sowie alle neuen Linien zentral in Rinteln geplant und dann vor Ort an den verschiedenen Produktionsstandorten implementiert. „Auch Zukunftsprojekte gehören zu meinem Aufgabenbereich“, berichtet Mohme zufrieden, „das macht meine Arbeit besonders interessant. Denn ich kann Vorschläge entwickeln, um den zukünftigen Bedarf abzudecken. Zudem muss ich Preisverhandlungen führen, neue Lieferanten suchen und dabei den Einkaufs- und Produktionsbereich im Blick behalten.“

Nach seinem Erststudium merkte Nikolae Mohme schnell, dass der Bachelor-Abschluss dem früheren Diplom nicht gleichkommt und er sich als Ingenieur weitere Fachkenntnisse, vor allem in der Anlagen- und Verfahrenstechnik, aneignen wollte. Diesen Wunsch unterstützte sein Arbeitgeber und half finanziell mit einer Beteiligung an den Studiengebühren sowie mit einer flexiblen Zeiteinteilung von Urlaub und Überstunden. Damit konnte Mohme die alle vier Wochen von Freitag bis Samstag stattfindenden Präsenzveranstaltungen gut wahrnehmen und auch das eine oder andere Freizeitopfer besser erbringen.  

„Die Präsenzveranstaltungen sind echt super gewesen“, erinnert sich der Absolvent gern an seine Studienzeit, „wir waren insgesamt 27 Studierende im Semester, haben uns als Vierergruppe schnell gefunden und haben bis heute einen guten Zusammenhalt. Das machte das Lernen leichter. Und durch den guten Austausch mit den Lehrenden, die zum großen Teil aus der Industrie kamen, konnten wir Jungingenieure unter realen Bedingungen viel Erfahrungs-Know-how für unsere Praxis mitnehmen, Probleme lösen und wichtige Tipps bekommen.“

Auch die theoretischen Inhalte sind für das Fortkommen als Führungskraft von großer Bedeutung. Nikolae Mohme hebt hier besonders Arbeitsrecht, Arbeitssicherheit und das Personalwesen hervor. „Auf diesen Erfahrungen kann man dann sein Fundament im Unternehmen bauen und sich weiter entwickeln“, resümiert er und ergänzt als Anregung, „ich für meinen Teil würde mir wünschen, dass im Studium der Großteil der Fächer in Englisch gehalten würde. Weil die Unternehmen immer internationaler werden und Englisch die Grundsprache ist.“

Alle Informationen zu den Inhalten, den Zugangsvoraussetzungen und den Ansprechpartner*innen des M.Eng. Internationales Projektingenieurwesen finden Sie hier.