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Home » Presse » Dokumentation der 2. Jahrestagung Verbundstudium 2018 » Workshops und Ergebnisse

Workshops und Ergebnisse

Workshop 1: Deputatanrechnung

Frau Professorin Dr. Roeckerath-Ries stellte die an der FH Südwestfalen beschlossenen Regelungen für die Anrechnung von Lehrdeputat im Verbundstudium dar und berichtete von den Erfahrungen aus der Praxis der Anrechnung.

Im Vordergrund stand der Erfahrungsaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Wesentliche Ergebnisse des Workshops

Die neuen Regelungen für die Anrechnung von Lehrdeputat im Verbundstudium sind zukunftsweisend. Demnächst wird die aktuell praktizierte Anrechnung nach den in der Qualitätssicherung gültigen Regeln auf den Prüfstand gestellt.

In einem nächsten Schritt ist geplant, die Anrechnung der Entwicklung von Multimediaelementen und deren Einsatz in der Lehre auf das Lehrdeputat einer Betrachtung zu unterziehen. 

Die Diskussion mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern der anderen Hochschulen ließ insgesamt großen Regelungsbedarf beim Thema Deputatanrechnung im Verbundstudium erkennen.

 


 

Workshop 2: Gestaltung der Studieneingangsphase

Die Studieneingangsphase ist von wesentlicher Bedeutung für ein erfolgreiches Studium. Andreas Dordel, Anita Lensing und Anna Jäger diskutierten mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über die besonderen außerfachlichen Herausforderungen der Verbundstudierenden und die Möglichkeiten zur zeitlichen Umsetzung von passgenauen Lernkompetenzangeboten im Studienverlauf. Die bestehenden vielfältigen Angebote des Instituts für Verbundstudien von der Orientierungsphase bis hin zum erfolgreichen Studienstart wurden vorgestellt und diskutiert.

Wesentliche Ergebnisse des Workshops

Im Workshop wurden vielfältige Anregungen zu dem Konzept der Studierendenberatung gegeben, die sich bei der bedarfsgerechten Ausrichtung für Lehrende und Studierende als hilfreich erweisen. Es wurde deutlich, dass hinsichtlich der Herstellung von Verbindlichkeit bei den Lernkompetenzangeboten Optimierungsbedarf besteht. Dabei wurden bereits Ideen entwickelt, wie Lernkompetenzangebote curricular verankert werden können.

In der Diskussion gab es insbesondere Konsens darüber, dass die Angebote des Instituts insbesondere zum Thema Zeiteinteilung im Studium bedarfsgerecht ausgerichtet sind. Zukünftig wird bei der Vermittlung von Lernmethodik der Schwerpunkt auf der Begleitung reflexiver Lernprozesses liegen.

Der Ausbau der Angebote „Lernmethodenpool“ für die Studierenden in digitaler Form, z.B. als Moodle-Kurs, wird institutsseitig forciert.

 


 

Workshop 3: Lernplattformen, Online-Kurse, Lernobjekte

Erfahrungen im Umgang mit Lernplattformen und dem Einsatz digitaler Medien tauschten die TeilnehmerInnen in diesem Workshop aus, der unter der Leitung von Christiane Kurowski und Bernd Kurowski stattfand. Die drei Themenfelder Fachdidaktik bei der Erstellung von Online-Kursen, Verbindung von Lerneinheit und digitale Medien und Einsatz von Videos standen im Fokus der Diskussion.

Wesentliche Ergebnisse des Workshops

Über die Lerneinheit hinausgehende flexible Formate gewinnen an Bedeutung. Die Verknüpfung von Lerneinheiten zu externen Ressourcen ist ein wichtiges Thema. Lehrende wünschen Diskussion und Austausch in fächerspezifischen Arbeitsgruppen (z.B. BWL, Recht oder Mathematik) zu den fächerspezifischen Besonderheiten digitaler Angebote.

Diskutiert wurden sowohl geeignete Einsatzzwecke und Formate als auch Fragen der Erstellung bzw. (Wieder-)Verwendung von Videos. Kontrovers setzten sich die Teilnehmenden mit den Vor- und Nachteilen von Vorlesungsaufzeichnungen auseinander.

In dem Workshop wurde deutlich, dass das Institut den Bekanntheitsgrad der bestehenden Beratungs- und Informationsangebote für Online-Begleitung und Lernarrangements erhöhen muss.

 


 

Workshop 4: Zeitgemäße Gestaltung von Lerneinheiten

Lerneinheiten sind das zentrale Element im Verbundstudium. Unter der Leitung von Jutta Sczesny und Sabine Seil diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie die zeitgemäße Gestaltung von Lerneinheiten aussehen könnte und gaben wertvolle Anregungen zur Anreicherung der Lerneinheit um weitere Elemente.

Im Workshop wurde der hohe Stellenwert der Lerneinheit im Verbundstudium deutlich.

Wesentliche Ergebnisse des Workshops

Die Weiterentwicklung der Lerneinheit, Voraussetzungen für deren zeitgemäße Gestaltung und die sinnvolle Anreicherung um weitere Elemente, wurden kontrovers diskutiert. Die Diskussionen reichten von der Weiterentwicklung der Formatvorlage für die Autorinnen und Autoren im Verbundstudium über Aufbau und Inhalt der Lerneinheiten bis hin zu urheber- und lizenzrechtlichen Fragestellungen. Zudem wurden vielfältige Anregungen zu den Unterstützungsangeboten des Instituts für Verbundstudien formuliert.

Das Institut hat wichtige Hinweise für die Ausrichtung der Unterstützung der Hochschulen bei der Erstellung von Lerneinheiten erhalten.

Insgesamt wurde deutlich, dass der Lerneinheit nach wie vor eine wichtige Bedeutung bei der Wissensvermittlung und der Sicherung der Qualität im Verbundstudium zukommt.