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Brau- und Bohrkunst live

Am 3. Dezember 2015 ging es für eine Gruppe von 21 Verbundstudierenden des B.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Bochum und der Fachhochschule Südwestfalen inkl. ihrer DozentInnen auf eine Exkursion von Hagen aus in die Eifel, weiter an den Niederrhein bis zu einem der bedeutendsten Binnenhäfen der Welt, nach Duisburg.

Erstes Exkursionsziel war in Bitburg die gleichnamige Bitburger Brauerei. Bitburger ist eine der größten Brauereien Deutschlands und aktuell die Nummer eins im Fassbiermarkt. Mit dem Slogan „Bitte ein Bit“ ist das Bitburger Bier ist zu einer echten Marke avanciert. Neben dem jahrhundertealten Wissen der Braumeister wird in der Brauerei heute auf modernste Technologien gesetzt. So werden immer wieder innovative Verfahren genutzt, durch die das Bier zum Beispiel noch aromaschonender gebraut werden kann. Dazu zählt auch der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen, weshalb besonderer Wert auf eine umwelt- und klimaschonende Produktion und Logistik gesetzt wird.

Die Gruppe wurde durch den Verbundstudenten Andreas Bach und einen kundigen Braumeister in der Braustätte zur Führung in Empfang genommen. So konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken, was Bitburger Premium Pils so besonders macht. Im gesamten Betrieb erlebten sie die faszinierende Welt des Bieres hautnah, eine in allen Details spannende Zeitreise bis hin zu den Wurzeln des Unternehmens.

„Die Führung war für meine Kommilitoninnen und Kommilitonen sehr besonders, weil wir uns abseits der normalen Führungen bewegen konnten“, erklärt Andreas Bach, der bei der Bitburger Braugruppe im Engineering arbeitet, „Sie konnten unseren neuen Produktbereich, das „Craft-Brewing“, kennenlernen und haben ausführliche Informationen über die Herstellungsprozesse erhalten.“ Verkostet wurde die Gruppe natürlich auch, was eine gute Grundlage für die fröhliche Weiterfahrt nach Aachen war, wo die Übernachtung stattfinden sollte.

Während des Abendessens sorgte Verbundstudent Timothy Kahler, der auch Mitglied im Magischen Zirkel von Deutschland e.V. ist, als Zauberer für faszinierende Unterhaltung und mit seinem „Ei aus dem Tuch“ auch für den einen oder anderen spannenden wie lustigen Effekt – einfach zauberhaft!

Am nächsten Morgen ging es gleich nach dem Frühstück von Aachen weiter nach Erkelenz am Niederrhein, wo die Gruppe von Verbundstudent Tony Hendriks, Abteilung Business Development - Sales,  schon am Werkstor der MHWirth GmbH in Empfang genommen wurde. Für die Verbundstudierenden und ihren Begleiter Professor Dr. Gerd Uhe hielt Tony Hendriks einen spannenden Vortrag über die Bohrausrüstung für Erdölbohranlagen, die dort im Werk produziert wird. Die MHWirth GmbH zählt zu den führenden Herstellern für erstklassige Bohrausrüstung, die in der Erdöl- und Erdgasexploration weltweit eingesetzt wird. Ganz gleich, ob es Ausrüstung für eine schwimmende Erdölanlage (offshore) ist, die speziell für die Tiefsee ab 3.000 Meter Wassertiefe mit einer Bohrtiefe von 10.000 Meter entwickelt wurde, oder Geräte für Lanbohranlagen (Onshore), in Erkelenz werden sie konstruiert, gefertigt, getestet und anschließend weltweit (Exportvolumen >90%) verschifft.

„Es ist beeindruckend zu sehen, mit welcher Detailgenauigkeit und Präzision diese riesigen Spezialmaschinen mit einem Gesamtgewicht von bis zu 120to. konstruiert und hergestellt werden“, schwärmt Professor Dr. Gerd Uhe von der Hochschule Bochum, „alles, um sehr kostspielige Ausfallzeiten vor Ort so gut wie möglich  auszuschließen.“

Nach der dreistündigen Betriebsbesichtigung inkl. des Vortrags ging es noch weiter nach Duisburg zur duisport Gruppe, einer der führenden Logistikdrehscheiben in Zentraleuropa mit ihrem sog. Multipurpose-Hafen. Dort gibt es sehr viele Unternehmen und unzählige Hallen, in denen Maschinen zusammen gebaut und sofort verschifft werden, weil sie für einen Transport über die Straße einfach viel zu groß wären. Das macht den Duisburger Hafen so einzigartig. Die Exkursionsteilnehmerinnen und –teilnehmer wurden durch Herrn Professor Dipl.-Ing. Thomas Schlipköther, Mitglied des Vorstands der Duisburger Hafen AG, in Empfang genommen und konnten auf einer Busfahrt über das Hafengelände eine interessante Exkursion mit ungeahnten Highlights abschließen.

Nach dieser anstrengenden und eindrucksvollen Exkursion ging es zurück nach Hagen, um „richtig“ ausgeruht am nächsten Samstag die reguläre Übungsveranstaltung zu besuchen.