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Erster Verbundstudiengang vor 20 Jahren

Nachdem der Wissenschaftsrat die Fachhochschulen Nordrhein-Westfalens im Jahr 1992 aufforderte, verstärkt berufsbegleitende Studienangebote unter Einbeziehung von Fernstudienanteilen zu entwickeln, erarbeitete die Fachhochschule Südwestfalen gemeinsam mit der Hochschule Bochum das Modell des berufsbegleitenden Verbundstudiums. Im September 1994 konnte dann der erste Verbundstudiengang seinen Betrieb aufnehmen: der Diplom-Studiengang „Technische Betriebswirtschaft“.

Heute wird dieser Studiengang als B.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen immer noch an den Fachhochschulen Südwestfalen, Standort Hagen, und der Hochschule Bochum sowie seit mittlerweile 15 Jahren auch an der Fachhochschule Münster am Campus in Steinfurt angeboten. Er zählt zu den beliebtesten Studiengängen aus dem gesamten Verbundstudienangebot, weil die Karriereperspektiven nach wie vor hervorragend sind.

Absolvierende dieses Studiengangs können in Unternehmen als Schnittstelle zwischen technisch-ingenieurwissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Prozessen eingesetzt werden. Sie kennen die Notwendigkeiten technischer Produktionsverfahren und berücksichtigen dabei gleichzeitig auch wichtige betriebswirtschaftliche Erfordernisse wie Kosteneffizienz und Marketing. Abgestimmt auf die Anforderungen in den Unternehmen, wird in diesem Studium ein breites Fachwissen in Technologie und Management vermittelt – wobei die Schwerpunkte in den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Betriebswirtschaftslehre und Teilbereichen der Informatik liegen.

„Besonders anspruchsvoll ist für die meisten Studierenden der Modulblock „Ingenieurswissenschaften“ und dort besonders alles, was mit den physikalischen Grundlagen zur Realisierung technischer Funktionen zu tun hat“, weiß Professor Dr. Hans-Christoph Mertins von der FH Münster, Standort Steinfurt, der im Fachbereich Physikalische Technik lehrt. Er vermittelt im Verbundstudium die Themen Mechanik, Thermodynamik, Optik und industrielle Anwendungen der Quantenphysik, die z.B. für das Verständnis moderner Leuchtmittel nötig sind.  „Die Wenigsten hatten nach der Schule noch einmal so ausführlich mit Physik zu tun. Daher versuche ich immer, die Theorie mit der Praxis zu verknüpfen. Mir ist es wichtig, dass die Studierenden anschließend verstehen, was ihre Kollegen und Kolleginnen in den Laboren der Unternehmen leisten und erarbeiten“, erklärt Professor Dr. Mertins seine Herangehensweise, „Immer wieder zeige ich konkrete Anwendungen auf, z.B. wie eine Dämmschicht bei Gebäudesanierungen ausgelegt sein muss und welche Heizkosten man wirklich spart. Oder ich betreue Bachelorarbeiten, z.B. wie Autolacke im Bereich der Kunststofftechnologie beschaffen sein müssen, damit die Lacke in der Waschanlage Bestand haben. So bekommen die Studierenden eine Idee von Theorie und Praxis und können leichter Verbindungen schaffen.“

Dabei kann Professor Dr. Hans-Christoph Mertins selbst auf langjährige Erfahrung in einer Großforschungsanlage, Tätigkeiten in der Grundlagenforschung sowie Projektumsetzung in Kooperationen mit der Industrie zurückgreifen.

Seine zahlreichen Kolleginnen und Kollegen im Professoren- und Dozententeam verfügen in ihren Fachgebieten über ähnlich umfangreiche Berufserfahrung und können den angehenden Bachelor of Science Wirtschaftsingenieurwesen auf der einen Seite sehr gut Theorie und Praxis vermitteln sowie auf der anderen Seite auch die spezielle Situation der Berufstätigen nachvollziehen. Denn die Anforderungen eines berufsbegleitenden Verbundstudiums an die Studierenden sind hoch, die zeitliche Auslastung erfordert höchste Disziplin und einen festen Job im Hintergrund.

„Mit den beruflichen Aufstiegschancen als Perspektive lässt sich das Verbundstudium B.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen schließlich nun schon seit 20 Jahren erfolgreich bewältigen“, fügt Professor Dr. Mertins an.

Wer mehr über den Verbundstudiengang B.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen erfahren und sich über die Inhalte, Schwerpunkte, Perspektiven und Studienorte informieren möchte, klickt bitte hier.

 

Professor Dr. Hans-Christoph Mertins während des Physikpraktikums.