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NEU: B.Eng. Maschinenbau - Produktions- und Servicemanagement

Seit dem Wintersemester 2015/2016 wird an der Fachhochschule Dortmund der neue Verbundstudiengang B.Eng. Maschinenbau – Studienrichtung Produktions- und Servicemanagement angeboten.

Während des 9 Semester dauernden Verbundstudiums, das berufs- oder ausbildungsbegleitend studiert werden kann, lernen die Studierenden, ingenieurmäßige Methoden bei der Analyse technischer Vorgänge anzuwenden, praxisgerechte Problemlösungen zu erarbeiten und dabei auch fachübergreifende Bezüge zu berücksichtigen. Durch die Schulung ihres Abstraktionsvermögens werden sie in die Lage versetzt, sich in vielfältige Arbeitsgebiete selbständig einzuarbeiten, um die in der Berufspraxis ständig wechselnden Aufgabenstellungen lösungsorientiert zu bewältigen.

Professor Dr.-Ing. Thomas Straßmann, Dekan des Fachbereichs Maschinenbau an der Fachhochschule Dortmund, erklärt – als einer der Initiatoren des Studiengangs – in einem Interview die Hintergründe zur Entstehung und inhaltlichen Gestaltung.

Herr Professor Dr.-Ing. Straßmann, an wen genau richtet sich der neue Verbundstudiengang?

Professor Dr.-Ing. Thomas Straßmann (TS): Der anwendungsorientierte Verbundstudiengang B.Eng. Maschinenbau – Studienrichtung Produktions- und Servicemanagement richtet sich vornehmlich an berufstätige Studieninteressierte im technischen Bereich, die neben der Berufstätigkeit ihre fachlichen und methodischen Kompetenzen erweitern und einen Hochschulabschluss erwerben wollen. Die zweite Zielgruppe sind Auszubildende, die parallel zu ihrer Ausbildung ein Studium absolvieren möchten.

Welche Studieninhalte erwarten die Studierenden?

TS: Die Studierenden erwerben die fachliche Kompetenz, mit ingenieurmäßigen Methoden technische Vorgänge zu analysieren, um dann individuelle und praxisgerechte Problemlösungen zu erarbeiten.

Das Studium deckt dabei ein breites, inhaltliches Spektrum aus verschiedenen Fachgebieten ab. So werden Ingenieurwissen und –methodik, Mathematik, Statik, Naturwissenschaften, Informatik, Fertigungstechnik, Elektro- und Verfahrenstechnik vermittelt. Aber auch Betriebswirtschaft, Recht, Qualitätsmanagement, Project Management and Communication, technisches Produktionsmanagement, Robotik und Handhabungssysteme, technisches Servicemanagement sowie Instandsetzungstechnologien werden gelehrt. Die Studierenden können zwischen den Studienschwerpunkten „Produktionsmanagement“ und „Industrielles Servicemanagement“ entscheiden.

Wie läuft das Studium konkret ab?

TS: Die Studieninhalte werden wie in allen Verbundstudiengängen in Präsenz- und Selbststudienphasen vermittelt. Lernbriefe und Online-Konferenzen lenken das Selbststudium und alle zwei Wochen gibt es samstags Präsenztage an der Fachhochschule.

Für wie praxisnah halten Sie das Studium?

TS: Die Studieninhalte wurden in ihren Grundzügen mit der regionalen Industrie abgestimmt. Um einen bedarfsgerechten Studiengang zu entwickeln, hat der Fachbereich Maschinenbau vor allem mit der Handwerkskammer Dortmund zusammengearbeitet. Dadurch wird sehr eng auf die Anforderungen, die aus den Unternehmen der Region kommen, eingegangen.

Da die Studierenden das Studium parallel zu Beruf bzw. Ausbildung absolvieren, ist die enge Verzahnung der Lehrinhalte zur beruflichen Praxis gewährleistet. Die Unternehmen erhalten so passgenau ausgebildete Ingenieure.

Welche Perspektiven haben Absolventinnen und Absolventen dieses Studiengangs?

TS: Das Haupttätigkeitsfeld für die Absolventinnen und Absolventen liegt im Maschinen- und Anlagenbau, Deutschlands größter Industriebranche. Weitere Einsatzgebiete sind unter anderem die Fahrzeug- und Luftfahrtindustrie, die Prozess- und Chemische Industrie und die Logistik. Als Ingenieurinnen und Ingenieure werden sie künftig in den Betrieben der Region sicherstellen, dass Maschinen und Anlagen störungsfrei laufen.

Zum Abschluss noch eine persönliche Frage: Was hat Sie dazu motiviert, diesen neuen Verbundstudiengang ins Leben zu rufen?

TS: Die an die Hochschule herangetragenen Anforderungen, haben den Fachbereich Maschinenbau dazu bewogen, ein maßgeschneidertes Angebot zu entwickeln.

Bei der Konzeption dieses berufsbegleitenden Verbundstudiengangs konnten wir von Erfahrungen und Anregungen aus dem dualen Studiengang Industrielles Servicemanagement und dem seit Wintersemester 2013/14 an der Fachhochschule Dortmund erfolgreich etablierten, weiterbildenden Verbundstudiengang M.Eng. Internationales Projektingenieurwesen profitieren.

Damit ist der neue Verbundstudiengang in seiner Form in Deutschland bislang einzigartig. In der Kombination von Studieninhalten und dem attraktiven Zeitmodell verfügt er in der Hochschullandschaft über ein Alleinstellungsmerkmal. Der neue Verbundbachelor qualifiziert Studierende nicht nur zu Problemlösern im Betrieb, sondern zu Ingenieurinnen und Ingenieuren, die an den richtigen Stellen den Input für technische Veränderungen und Verbesserungen geben können.

Herr Professor Dr.-Ing. Straßmann, herzlichen Dank für das interessante Gespräch!

Alle Informationen zu den Inhalten, den Zugangsvoraussetzungen und Möglichkeiten der Fachberatung finden Sie hier.

Quelle Interview: Journal Nr. 2/2015 zum Ausbau des Verbundstudiums, Institut für Verbundstudien der Fachhochschulen Nordrhein-Westfalens, Hagen