Verbundstudium für

Verbundstudien-Angebot

 

Studienberatung

Informationen

Verbundstudium online

 

Home » Presse » Neuer Studiengang erfolgreich gestartet!

Neuer Studiengang erfolgreich gestartet!

Insgesamt 19 Erstsemester studieren seit September den neuen Master-Verbundstudiengang M.Eng. Technik und Unternehmensmanagement (TUM) an der Fachhochschule Südwestfalen auf dem Campus in Soest.

Dabei kommen längst nicht alle Studierenden aus Südwestfalen bzw. dem direkten Umfeld von Soest. Einige haben sogar eine richtig weite Anreise: So fährt z.B. Andreas Grötsch alle 14 Tage über 400 Kilometer von Nürnberg nach Soest, um seinen Master of Engineering neben dem Beruf machen zu können. „Mir hat die Fächerzusammensetzung hier einfach am besten gefallen“, begründet der Bachelor-Absolvent seine Wahl für die FH Südwestfalen und zog sie damit anderen Studienorten wie Berlin oder Schmalkalden vor.

Produktionstechnik, Projektmanagement, Fahrzeugkonzeption und Schlüsselqualifikationen, all das seien Themen, die Andreas Grötsch im Job direkt in der Praxis anwenden kann. Parallel zur Ausbildung als Industriemechaniker Maschinenbau an der Technischen Hochschule Nürnberg hat Grötsch Maschinenbau studiert und bringt bereits drei Jahre Berufserfahrung mit. „Keiner möchte seine jetzige Position im Unternehmen aufgeben“, begrüßt er die Möglichkeit, den Master in vier Semestern jetzt im Verbundstudium zu machen.

Ziel des neuen Studienganges am Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik ist es, Ingenieure/innen und Studierende zu Führungskräften im Mittelstand auszubilden. Inhaltlich geht es dabei um fachübergreifende technische und ergänzende betriebswirtschaftliche Themen. Absolventen und Absolventinnen sind damit viel technischer orientiert als bspw. Wirtschaftsingenieure.

„Ich will nach dem Bachelor noch den Master machen, aber auf keinen Fall berufsbegleitend!“, stand für Lucas Wehmschulte eigentlich fest. Das Konzept des neuen Studiengangs TUM hat ihn aber vom Gegenteil überzeugt: „Die Inhalte passen genau zu meinen Tätigkeiten im Unternehmen.“

Ganz ähnlich sieht es auch Katrin Frambach: „Die Doppelbelastung von Studium und Beruf hatte ich mir schlimmer vorgestellt. Ich habe ein flexibles Arbeitszeitmodell und kann meine Lern- und Studienabschnitte somit gut planen“, so die 24-Jährige. Ihre Erwartungen an das Konzept des neuen Angebots wurden voll erfüllt: „Ich glaube, dass man im Verbund anders lernt. Ich möchte nicht nur Theorie lernen, sondern das Erlernte auch direkt in der Praxis umsetzen können.“ Im Vergleich zu eher breit gefächerten, konventionellen wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen, sei „TUM“ genau auf ihren Bedarf zugeschnitten.

Katrin Frambach hat mit „TUM“ ein auf ihren Bedarf zugeschnittenes Studienangebot gefunden.
Katrin Frambach hat mit „TUM“ ein auf ihren Bedarf zugeschnittenes Studienangebot gefunden.

Das Konzept stößt auch bei den kooperierenden Firmen im Raum Südwestfalen auf positive Resonanz. Fast alle Studierenden werden von ihren Unternehmen im Master-Studium unterstützt, sei es mit Bildungsurlaub oder über einen Zuschuss zu den Semestergebühren.

„Viele Unternehmen haben erkannt, dass Führungskräfte im Maschinenbau künftig stärker von den Produkten und Prozessen kommen müssen. Die operative Unternehmensführung über Zahlen ist nach wie vor auch wichtig. Aber viel mehr müssen Prozesse in der Produktionskette optimiert werden, um Produktivität und Qualität zu steigern“, so Studiengangleiter Professor Dr. Thorsten Frank.

Professor Dr. Thorsten Frank (li) entwickelt mit den Studierenden praxisnahe Lösungen.
Professor Dr. Thorsten Frank (li) entwickelt mit den Studierenden praxisnahe Lösungen.

Frank liefert eine Menge praktischer Beispiele aus der Wirtschaft und entwickelt mit den Studierenden Lösungen zu Themen wie Nachhaltigkeit, Unternehmenskultur oder der persönlichen Einstellung von Mitarbeitern. Der Praxisbezug spielt in der Lehre eine große Rolle. So testen die Studierenden das erworbene Wissen etwa bei der Neugestaltung ganzer Produktionslinien oder bei der Gründung imaginärer Start-up Unternehmen.

Weitere Informationen zu den einzelnen Modulen, den Zugangsvoraussetzungen, den Kosten und den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern finden Sie hier.