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Weiterbildungs- oder Neuorientierungsoption: B.A. Frühpädagogik

Immer mehr Berufstätige fragen sich nach der ersten Berufswahl und einigen Jahren Berufserfahrung, ob es nicht noch Alternativen in ihrem Berufsleben geben könnte. Auch stark geänderte Arbeitsfelder machen häufig eine Umorientierung erforderlich. Zunehmend mehr Menschen trauen sich, einen radikalen Neuanfang zu starten, um dann einer beruflichen  Tätigkeit nachzugehen, die zu einer beruflichen Erfüllung führt, besser zu den Interessen und Werten passt und schließlich eine neue Herausforderung darstellt.

Der Verbundstudiengang B.A. Frühpädagogik kann ein Eintritt in solch eine Umorientierung sein. Das Studium ist facettenreich und interessant. Über die klassischen frühpädagogischen Inhalte hinaus erwerben die Studierenden auch grundlegende naturwissenschaftliche Kenntnisse sowie Kompetenzen im Bereich des Projekt-, Qualitäts- und Sozialmanagements. Dadurch qualifizieren sie sich für spätere Führungsaufgaben in verschiedenen, einschlägigen Einrichtungen des frühpädagogischen Bereichs. Diese Möglichkeiten sprechen insbesondere auch Studieninteressierte mittleren Alters an, da diese bereits wertvolle Lebenserfahrungen mit in das Studium einbringen.

„Da sich die beruflichen Arbeitsfelder zukünftig immer schneller ändern und gleichzeitig die Lebensarbeitszeit immer länger wird, ist der Aspekt der beruflichen Weiterbildung sowie einer möglichen Umorientierung von erhöhter Bedeutung“, erklärt Professorin Dr. Marie-Theres Roeckerath-Ries, die an der Fachhochschule Südwestfalen Prorektorin für Studium und Weiterbildung sowie Geschäftsführerin des Wissenschaftlichen Zentrums Frühpädagogik am Hochschulstandort in Soest ist, „Mir liegt es besonders am Herzen, eine Alternative für die Berufswahl in der mittleren Lebensphase anbieten zu können. Lebenslanges Lernen wird immer wichtiger.“

Die akademische Frühpädagogik-Ausbildung ist noch jung in Deutschland. Bis vor einigen Jahren gab es kaum Forschung noch wissenschaftliche Fachzeitschriften für den frühpädagogischen Bereich. Und das, obwohl gerade diese Zeit eine bedeutsame Lebensphase für Kinder darstellt. Hier werden die Weichen für den weiteren Lebens- und Bildungsweg gestellt. Mit der Akademisierung orientiert sich Deutschland mittlerweile an europäischen Standards und bildet damit eine ganze Berufsgruppe für neue Herausforderungen aus. Die hauptsächlichen Berufsfelder der Absolvent*innen des Verbundstudiengangs Frühpädagogik sind die pädagogische Arbeit in frühkindlichen Institutionen (Kindertageseinrich­tungen, offene Ganztagsgrundschulen), Leitungsaufgaben in den Feldern frühpädagogischer Arbeit, Fort- und Weiterbildun­gen (z. B. als Fachberaterin oder Fachberater für Kindertages­einrichtungen), professionelle Beratung und Unterstützung (z. B. im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe), Tätigkeiten in Sozial- und Jugendämtern sowie bei freien Trägern.

Des Weiteren ist die Einführung eines Master-Verbundstudiengangs Frühpädagogik in Planung. „Wer jetzt ein Bachelorstudium beginnt, kann im Anschluss direkt ein Masterstudium in Soest absolvieren“, so Professorin Dr. Roeckerath-Ries. Dieser berufsbegleitende Studiengang richtet sich auch an Absolvent*innen des Bachelorstudiengangs Frühpädagogik oder Studieninteressierte mit vergleichbarem Abschluss. Inhaltlich wird der Masterstudiengang die drei Bereiche Bildung und Erziehung, Forschung und Transfer sowie Leitung und Management umfassen.  

Die Einschreibefrist für den Verbundstudiengang B.A. Frühpädagogik zum Start im kommenden Wintersemester läuft noch bis zum 31. August 2018. Interessierte finden alle Informationen wie Inhalte, Zugangsvoraussetzung und Ansprechpartner*innen zum Verbundstudiengang B.A. Frühpädagogik hier.