Wissenschaft trifft Praxis

An der Fachhochschule Südwestfalen haben Verbundstudierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen eine Marktforschungsstudie für die Meinerzhagener Firma gwk durchgeführt. Solche Projekte in berufsbegleitenden Studiengängen haben einen doppelten Nutzen: Die Firma bekommt wertvolle Erkenntnisse über ihre Kunden und die Studierenden wichtige Einblicke in die Praxis.

Die vollständige Pressemitteilung:

Versprechen gehalten. Kein ganzes Jahr ist es her, da hatte eine Gruppe von Studierenden des Verbundstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen eine Marktforschungsstudie für die Firma gwk in Meinerzhagen durchgeführt. Nico Küls, Geschäftsführer der gwk und selbst Absolvent des Verbundstudiengangs, zeigte sich damals von den Resultaten beeindruckt und kündigte einen Folgeauftrag an. Der wurde nun bereits abgeschlossen. Die Studierenden sollten bei kunststoffverarbeitenden Unternehmen abfragen, inwieweit sie bereits heute Wert auf Energieeffizienz legen. Diese Fragestellung ist für die Firma von gewichtiger Bedeutung. Bei gwk werden nämlich Temperiergeräte für Kunststoffmaschinen hergestellt.

Das zentrale Ergebnis der telefonischen Umfrage besteht darin, dass die Unternehmen dem Thema Klimaschutz eine hohe Bedeutung beimessen, zumal auch Kunden dezidiert danach fragen. Für Geschäftsführer Küls bedeutet dies die Bestätigung des eingeschlagenen Weges. Denn die gwk bietet in ihren Produkten zum Erhitzen von Kunststoff hocheffiziente Zentrifugalpumpen an. Ein weiterer Schwerpunkt der Studie bestand in der Ermittlung der technologischen Anforderungen seitens der Kunden.

Michaela Rothhöft, die die Studie gemeinsam mit Prof. Dr. Gerd Uhe für die Hochschule leitete, zeigte sich sehr zufrieden mit der Arbeit der Studierenden, die durch die Einflüsse von Corona zusätzlich erschwert wurde. Alles musste online stattfinden. Auch die Präsentation der Ergebnisse. „Davon haben sich unsere Studierenden aber nicht beirren lassen. Sie haben einen professionellen Fragebogen entwickelt und in einer Präsentation wertvolle Handlungsempfehlungen ans Unternehmen geliefert“, so das Fazit von Michaela Rothhöft.

Und auch die Studierenden selbst dürfen sich als Gewinner ihrer Arbeit und der Zusammenarbeit mit der Firma gwk fühlen. Schließlich konnten sie den Lernstoff praxisnah anwenden und dabei Einblicke in einen für viele fremden Markt gewinnen.