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Schwerpunkte und Module

Schwerpunkte des Studiengangs

Der Verbundstudiengang Frühpädagogik vermittelt auf der Basis elementardidaktischer und humanwissenschaftlicher Grundlagen Kenntnisse zur Entwicklungsförderung im frühen Kindesalter. Über die klassischen frühpädagogischen Inhalte hinaus erwerben die Studierenden auch natur- und ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse sowie Kompetenzen im Bereich des Projekt-, Qualitäts- und Sozialmanagements, wodurch sie sich für Führungsaufgaben in frühpädagogischen Einrichtungen qualifizieren. Ab dem 6. Fachsemester wählen die Studierenden zusätzlich jeweils ein Wahlpflichtmodul aus einem Katalog, der u.a. betriebswirtschaftliche und rechtliche Module beinhaltet sowie Managementkompetenzen vermittelt.

Module des Studiengangs

Staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher mit Hochschulzugangsberechtigung können aufgrund ihrer Ausbildung 40 Credit Points angerechnet bekommen und starten das Studium im 3. Semester.

Die Module des Bachelorstudiengangs Frühpädagogik gliedern sich in sechs thematische Bereiche:

  • Disziplinäre Grundlagen
  • Bildungsbereiche
  • Arbeitsfeld und Institution
  • Praktische Studien
  • Wissenschaftliches Arbeiten und Denken
  • Wahlpflichtbereiche

Zunächst werden die Studierenden in dem Studienbereich „Disziplinäre Grundlagen“ (1) in die wissenschaftlichen und fachpraktischen Grundlagen für die Arbeit in frühpädagogischen Handlungsfeldern eingeführt. Die Module für die professionelle Begleitung und Unterstützung von frühkindlichen Bildungs- und Lernprozessen werden im Studienbereich „Bildungsbereiche“(2) zusammengefasst. Die einzelnen Bildungsbereiche dienen nicht der „fächerorientierten“ Wissensvermittlung. Ziel der Bildungsbereiche ist es vielmehr, dass die Studierenden fachdidaktische Kenntnisse ebenso wie Fähigkeiten zur ganzheitlichen Förderung im pädagogischen Alltag erwerben. Der Bereich „Arbeitsfeld und Institution“ (3) befasst sich mit Inhalten, die sich mit den institutionellen und organisatorischen Anforderungen der Arbeit in Bildungs- und Erziehungseinrichtungen beschäftigen.

Die Praxisprojekte, die dem Studienbereich „Praktische Studien“ (4) zugeordnet sind, stehen in enger Verbindung zu den Modulen aus den Bildungsbereichen. Die Praxismodule sind hochschulgelenkt und bestehen jeweils aus einem nachzuweisenden Praxisanteil in einer einschlägigen Einrichtung (gerne am Arbeitsplatz der Studierenden) und einem verpflichtenden Begleitseminar. Die Praxistätigkeit beginnt in der Regel zwei Wochen vor der 1. Präsenzveranstaltung und hat einen Umfang von einem halben Tag pro Woche (Praxismodule I – IV) bzw. einem Tag pro Woche (Praxismodul V).

Da im Verbundstudiengang bereits im 1. Semester bzw. im 3. Semester ein Praxisprojekt stattfindet, ist es zur Aufnahme des Studiums zwingend erforderlich, sich im Vorfeld eine einschlägige Einrichtung zum Absolvieren des Praxisanteils zu suchen.

Dies muss bei der Planung des Studiums berücksichtigt werden. Hierbei berät und unterstützt Sie das Team des WZF gerne.

In Wahlpflichtangeboten (5) wird den Studierenden die Möglichkeit gegeben, ein persönliches Profil zu bilden.

Sechstes Fachsemester

  • Personalmanagement
  • Mathematik und Informatik
  • Museumspädagogik
  • Spezielle Gebiete aus dem Bereiche Frühpädagogik

Siebtes Fachsemester

  • Betriebswirtschaftliche Steuerung
  • Technik
  • Medienpädagogik
  • Spezielle Gebiete aus dem Bereich Entwicklungspsychologie
  • Spezielle Gebiete aus dem Bereich MINT

Achtes Fachsemester

  • Recht
  • Biologie
  • Spezielle Gebiete aus dem Bereich Leitung und Management
  • Spezielle Gebiete aus dem Bereich frühkindliche Bildung

Der Studienbereich „Wissenschaftliches Arbeiten und Denken“ (6) gibt den Studierenden die Möglichkeit nachzuweisen, dass sie die während ihres Studiums erworbenen wissenschaftlichen Kenntnisse anwenden können.