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Näheres zu den einzelnen Modulen können Sie dem Modulhandbuch entnehmen.

 

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Biotechnologie

  • Life Science Engineering
    Im namensgebenden Modul des Studiengangs wird sich mit der technischen Nutzung von Erkenntnissen aus den Lebenswissenschaften beschäftigt. Auf Grundlage des Verständnisses von Mikroorganismen, Zellen und Geweben, werden anhand technischer Konstruktionen biologische Prozesse für Life Science Produkte nutzbar gemacht. Dazu gehört die Entwicklung von Produkten und Verfahren unter Einsatz ingenieurwissenschaftlichen Wissens, um biologische Systeme in technische Prozesse zu integrieren. Beispielhaft wird die Konstruktion von Mikroreaktoren zur Erzeugung organotypischer Kulturen vorgenommen.

  • Aseptic Production
    In diesem Modul wird die Reinraumgestaltung entsprechend den Prozessanforderungen, Reinraumklassen, Zonenkonzepten und guter Laborpraxis vorgestellt. Betriebs-, Personal- und Produktionshygiene wird gemäß internationaler Vorschriften eingeführt. Beispielhafte Umsetzungen der Normen werden anhand von Hygieneplänen, Reinraumbekleidung, Kontaminationsquellen, Reinigung und Desinfektion erläutert. Hygienische Monitoring-Methoden und Alternative Mikrobiologische Methoden werden ebenso in diesem Modul thematisiert wie die Überwachung von Reinluftanlagen, von Oberflächen und Personal. Daneben werden spezielle Barrieresysteme, Verpackungsarten und Lagerbedingungen vorgestellt und praktisch erprobt.

  • Bioprozesstechnik
    In diesem Modul werden biotechnologische Grundoperationen wie Trennung von löslichen Produkten, Nachweismethoden für Proteine, Kohlehydrate oder Lipide, Zellaufschlüsse, Kristallisationsverfahren, Trocknungsverfahren und die entsprechende apparative Ausstattung gelehrt. Auch technische Mikrobiologie, Enzymkinetik, Immobilisierungsmethoden sind hier Thema. Die Wachstumskinetik, Bilanzierungen, Fütterungsstrategien, Sterilisationsmethoden, sowie Modelle und Ausführungen von Bioreaktoren werden vorgestellt. Prozessanalytische Technologien wie Biosensoren oder physikochemische Messungen werden anhand von praktischen Beispielen und Modellierungen vermittelt.

  • Biomaterials
    Werkstoffwissenschaftliche Möglichkeiten zur Anpassung von Werkstoff- und Oberflächeneigenschaften an medizinische Anforderungsprofile werden hier vorgestellt. Eigenschaften und Versagen von Werkstoffen, Korrosion sowie Verschleiß werden im Zusammenhang mit unterschiedlichen Materialien beispielhaft bei Implantaten vorgestellt. Zusätzlich werden der Aufbau von Geweben im Kontakt mit Implantaten, mechanische Eigenschaften von Geweben, Biomechanische Aspekte von Knochen und Gelenken unter physiologischer Belastung in diesem Modul gelehrt. Veränderungen von Geweben und Implantaten unter verschiedenen Belastungsbedingungen werden ebenfalls thematisiert.

  • Applied Cell Biology
    In diesem Modul wird die Verwendung von künstlichen Geweben auf zellulärer Grundlage in der Analytik und Medizin vorgestellt. Patientenspezifisch hergestellte zelluläre Produkte und die Grundzüge der regenerativen Medizin werden gelehrt. Konzepte des Tissue Engineering und die darin verwendeten Gerüstmaterialien werden in Verbindung gebracht mit Krankheitsbildern, die durch den Einsatz von Implantaten gemildert oder behoben werden können. Der Einsatz von organotypischen Cokulturen in der Analytik wird exemplarisch erläutert.