Angewandte Automatisierung (M.Eng.)

Der weiterbildende Masterverbundstudiengang Angewandte Automatisierung an der Fachhochschule Bielefeld am Standort Gütersloh bietet berufstätigen Ingenieurinnen und Ingenieuren die Möglichkeit, parallel zum Beruf einen Masterabschluss zu erwerben. Sie können Ihre mechatronischen Fachkenntnisse weiterentwickeln und sich schwerpunktmäßig in den Bereichen der Energie- und Automatisierungstechnik weiterbilden. Auch betriebswirtschaftliche und organisatorische Managementkompetenzen werden in diesem weiterbildenden Masterstudiengang vertieft. Wenn Sie sich als Führungskraft qualifizieren möchten, ist der interdisziplinäre Ansatz des Studiums ein Schritt in diese Richtung.

Im Folgenden finden Sie alle wichtigen Informationen zum Studiengang im Überblick. Nutzen Sie die Möglichkeit der intensiven Beratung zum Konzept des Verbundstudiums. Insbesondere empfehlen wir die Teilnahme an den Informationsveranstaltungen zur Unterstützung Ihrer bewussten Entscheidung für das Verbundstudium.

Zielgruppen des Studiengangs

Der weiterbildende Verbundstudiengang M.Eng. Angewandte Automatisierung richtet sich an Absolventinnen und Absolventen eines ingenieur- oder naturwissenschaftliches Bachelorstudium (210 credit points) mit einer einschlägigen berufspraktischen Erfahrung von 12 Monaten nach Abschluss des Studiums.

Qualifikationsziele

Im berufsbegleitenden Masterstudiengang Angewandte Automatisierung können Sie Ihre mechatronischen Fachkenntnisse weiterentwickeln und sich schwerpunktmäßig in den Bereichen der Energie- und Automatisierungstechnik weiterbilden. Auch Ihre
betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Managementkompetenzen vertiefen Sie in diesem weiterbildenden Masterstudiengang. Der interdisziplinäre Ansatz des Studiums befähigt Sie als Studierenden, die Wechselwirkungen zwischen den betrieblichen Funktionen und dem Unternehmensumfeld zu erkennen, zu bewerten und fachlich fundierte Führungsentscheidungen treffen zu können.


Berufsfelder

Für die Entwicklung von komplexen mechanischen, elektrischen, elektronischen und informationstechnischen Komponenten in bestehenden Systemen benötigt die Industrie entsprechend ausgebildete Spezialisten. Unter Berücksichtigung der besonderen
Herausforderung der Mechatronik werden Systeme für die Automatisierungstechnik und damit für die Produktion von morgen entwickelt. Sie als Absolvent oder Absolventin des Studiengangs arbeiten in Forschung und Entwicklung sowie bei der Applikation, Inbetriebnahme und Adaption von Automatisierungs- und Robotersystemen in der gesamten produzierenden Industrie. Ihre fachlichen Kompetenzen steigern sich, da sie praxisorientiert studiert haben und durch die Doppelbelastung von Beruf und Studium Engagement, Durchsetzungsfähigkeit und Belastbarkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben.

Schwerpunkte und Module

Die Schwerpunkte des Studiums liegen in den Bereichen der Energie- und Automatisierungstechnik. Empfohlener Studienverlaufsplan bei Studienstart im Wintersemester:

1. Semester

  • Embedded Systems und Software-Engineering
  • Gewerblicher Rechtsschutz und Wettbewerbsrecht
  • Verteilte Automatisierungssysteme
  • Innovationsmanagement

2. Semester

  • Antriebssysteme und Antriebsregelungen
  • Digitale Signalverarbeitung und Regelungen
  • Modellierung und Simulation dynamischer Systeme
  • Industrielle Bustechnik und Kommunikation<

3. Semester

  • Handhabungstechnik und Robotik
  • Bildgestützte Automatisierungstechnik
  • Datenmanagement / Big Data Analytics

4. Semester

  • Master-Thesis
  • Kolloquium

Näheres zu den einzelnen Modulen können Sie dem Modulhandbuch entnehmen (s. Dokumente und Links).

Studienaufbau

Studienbeginn: zum Winter- und Sommersemester

Studiendauer: Regelstudienzeit: einschließlich Masterarbeit – 4 Semester (2 Jahre)

ECTS-Punkte und Workload: Die Studiendauer entspricht einem Workload von 2250 Arbeitsstunden, wofür insgesamt 90 ECTS-Punkte vergeben werden.

Abschluss: „Master of Engineering (M.Eng.)“ Der Abschluss mit 300 credit points erfüllt die formalen Promotionsvoraussetzungen an allen Hochschulen.


Module

Das Studienjahr teilt sich in zwei Semester. Pro Semester sind in der Regel vier Module zu absolvieren. In höheren Semestern kommen sogenannte Wahlpflichtfächer hinzu. Die Aufteilung der Module auf die Semester stellt eine sinnvolle Abfolge der fachlich zu vermittelnden Kompetenzen dar.

Selbststudium/Lerneinheiten

Zu Beginn des Semesters erhalten die Studierenden das Lernmaterial für das gesamte Semester. Diese sogenannten Lerneinheiten werden von den Studierenden im Selbststudium bearbeitet. Der durchschnittliche Zeitaufwand beträgt ca.15 Stunden pro Woche.

Präsenzveranstaltungen

Diese finden in der Regel jeden zweiten Samstag von Ende September bis Anfang Februar bzw. von Anfang März bis Mitte Juli an der Hochschule statt (durchschnittlicher Zeitaufwand pro Woche: ca. 5 Stunden). Die Teilnahme an den Präsenzveranstaltungen ist Pflicht oder wird zumindest dringend empfohlen.

Praktika 

Im Rahmen der Laborpraktika ist unter anderem eine schriftliche Ausarbeitung gefordert. Darüber hinaus sind Kurzreferate über den Inhalt bzw. die Durchführung Bestandteil der Praktika.

Prüfungen

Als Prüfungsformen sind Klausuren, mündliche Prüfungen und schriftliche Ausarbeitungen vorgesehen. Der Studienabschluss beinhaltet neben der schriftlichen Abschlussarbeit ein Kolloquium zur Abschlussarbeit, bei dem der Studierende in einem Vortrag mit Diskussion die wesentlichen Elemente seiner Arbeit vertreten muss. Näheres regelt die Prüfungsordnung (s. Dokumente und Links).

Zulassungsvoraussetzungen 

Erfolgreich abgeschlossenes ingenieur- oder naturwissenschaftliches Bachelorstudium (210 credit points) und einschlägige berufspraktische Erfahrung von 12 Monaten nach Abschluss des Studiums.

Nähere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen bei Bachelorabsolventen mit 180 credit points finden Sie unter "Dokumente und Links".


Bewerbung

Das Studium beginnt zum Sommer- und Wintersemester. Die Bewerbung ist ab Anfang Juni und Anfang Dezember online möglich. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli (zum Wintersemester) und der 15. Januar (zum Sommersemester).


Beiträge und Gebühren

Die Teilnahmegebühr für diesen weiterbildenden Masterstudiengang beträgt derzeit 1.700 Euro pro Semester (Stand: Oktober 2019).