BWL – Energie- und Wasser­öko­nomik (M.Sc.)

Der konsekutive Masterverbundstudiengang BWL – Energie- und Wasserökonomik an der Hochschule Ruhr West am Standort Mülheim bietet die Möglichkeit, parallel zum Beruf einen Masterabschluss zu erwerben. Das Studium richtet sich an Mitarbeitende in Energiekonzernen, Stadtwerken, Wasser- und Abwasserverbänden, Behörden, Anlagenbau, Beratungsgesellschaften sowie Dienstleistern im Umfeld der Energie- und Wasserwirtschaft. Wenn Sie sich für die Übernahme von Leitungsverantwortung in den Bereichen Asset Management, Regulierungsmanagement und Beratung als Geschäfts- oder Projektleitung in den Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft weiter qualifizieren möchten, ist dieser Studiengang für Sie richtig!

Im Folgenden finden Sie alle wichtigen Informationen zum Studiengang im Überblick. Nutzen Sie die Möglichkeit der intensiven Beratung zum Konzept des Verbundstudiums. Insbesondere empfehlen wir die Teilnahme an den Informationsveranstaltungen zur Unterstützung Ihrer bewussten Entscheidung für das Verbundstudium.

Zielgruppen

Der berufsbegleitende Masterverbundstudiengang BWL – Energie- und Wasserökonomik richtet sich zum einen an Studieninteressierte, die nach einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss Berufserfahrungen gesammelt haben und sich für eine qualifizierte Übernahme von Leitungsverantwortung weiterentwickeln wollen. Außerdem können Absolvent*innen des Bachelorstudiengangs B.A. Energie- und Wassermanagement unmittelbar nach ihrem Abschluss parallel im Beruf durchstarten und in diesem Masterstudiengang zusätzlich technisches Fachwissen erwerben.


Qualifikationsziele

Absolvent*innen des Masterverbundstudiengangs BWL – Energie- und Wasserökonomik können adäquate Planungs- und Bewertungsmethoden, wie z.B. Standortanalysen, Investitions- bzw. Wirtschaftlichkeitsanalysen und Controlling-Instrumente sachgemäß für die Energie- und Wasserwirtschaft anwenden. Sie erlernen Verständnis für komplexe technische Anforderungen (z.B. beim Einsatz erneuerbarer Energieanlagen) sowie die selbständige Durchführung ökonomischer bzw. betriebswirtschaftlicher Analysen. Auf Grundlage von Branchenstruktur-, Risiko- und Marktpreisentwicklungen entwickeln sie Vorschläge für unternehmerische Entscheidungen unter Berücksichtigung der technischen und juristischen Rahmenbedingungen.

Die Planung komplexer Prozesse und Projekte, u.a. von Humanressourcen in Organisationen wird ebenfalls in diesem Studiengang erlernt. Unternehmensstrategien in einem sich dynamisch verändernden Kontext der Energie- und Wasserwirtschaft entwickeln und selbständig Ansätze zur Implementierung vorlegen, ist ein weiteres Qualifikationsziel.


Berufsfelder

Der Masterverbundstudiengang BWL – Energie- und Wasserökonomik bereitet die Studierenden auf eine qualifizierte Übernahme von Leitungsverantwortung in den Bereichen Asset Management, Regulierungsmanagement und Beratung als Geschäfts- oder Projektleitung in den Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft vor. Dabei sind Absolvent*innen mit ihren fachlichen und überfachlichen Kompetenzen im Bereich der Energie- und Wasserökonomik sowohl für operative als auch strategische Aufgaben qualifiziert.

Tätigkeitsfelder finden sich in Energiekonzernen, Stadtwerken, Wasser- und Abwasserverbänden, Behörden, Anlagenbau, Beratungsgesellschaften sowie Dienstleistern im Umfeld der Energie- und Wasserwirtschaft.

Studieninhalte

Das Besondere an diesem Masterverbundstudiengang sind die interdisziplinären Inhalte. Jedes Semester werden ein bis zwei BWL-Pflichtmodule und ein Modul aus dem Schwerpunkt angeboten. In den ersten Semestern sind Volkswirtschaftslehre sowie Forschungsmethodik und quantitative Analyse platziert.

Einen Überblick über die Struktur des Studiums können Sie dem Studienverlaufsplan entnehmen. Näheres zu den einzelnen Modulen können Sie dem Modulhandbuch entnehmen (s.Dokumente und Links).


Module des Studiengangs

Pflichtmodule

  • Forschungsmethodik und quantitative Analyse
  • Risikomanagement in der Energiewirtschaft
  • Strategisches Management
  • Volkswirtschaftslehre
  • Wasser-/Abwasserwirtschaft und Effizienz
  • Projekt- und Prozesscontrolling
  • Interdisziplinäre Projektarbeit EWÖ
  • Nachhaltigkeitsmanagement
  • Projektierung erneuerbarer Energiesysteme
  • Kundenservice in der Energie- und Wasserwirtschaft

Wahlmodule

Im dritten und vierten Semester ist im Curriculum je ein Wahlmodul vorgesehen. Zu erwerben sind mindestens 12 Credits aus dem Wahlbereich. Der jeweils angebotene Wahlmodulkatalog wird vor Semesterbeginn über das System der Hochschule Ruhr West zur Verfügung gestellt. Der Wahlkatalog enthält folgende Module, wobei nicht alle Wahlmodule im Winter- und Sommersemester angeboten werden:

  • Entrepreneurship
  • Personalmanagement
  • International Marketing Strategy
  • Consumer Behaviour with Intercultural Aspects
  • Internationales Kundenbeziehungsmanagement
  • Internationale Marktforschung
  • Kultur und Gesellschaft Asiens
  • Standortanalyse Asien
  • Marktanalyse und Businesspraxis in Asien
  • Strategisches Facility Management
  • Analysen des operative Facility Managements
  • Industrieservice
  • Technisches Projektmanagement und Qualitätssicherung
  • Big Data Analytics für die Wasserwirtschaft

Die Thematisierung und Erprobung überfachlicher Kompetenzen (Methoden, Soziales, Personal) und Nachhaltigkeit geschieht sowohl innerhalb der einzelnen Module, die einen unmittelbaren Praxisbezug haben, sowie in speziellen Modulen, die Einzelaspekte hervorheben, wie internationales Kundenbeziehungsmanagement/Interkulturelles Management, Strategisches Management und Nachhaltigkeitsmanagement.

Studienaufbau

Studienbeginn: zum Wintersemester und Sommersemester

Studiendauer: Regelstudienzeit – einschließlich Masterarbeit – 5 Semester (2 ½ Jahre)

ECTS-Punkte und Workload: Die Studiendauer entspricht einem Workload von 2250 Arbeitsstunden, wofür insgesamt 90 ECTS-Punkte vergeben werden.

Abschluss: „Master of Science (M.Sc.)“


Module

Das Studienjahr teilt sich in zwei Semester. Pro Semester sind in der Regel drei Module zu absolvieren. Die Aufteilung der Module auf die Semester stellt eine sinnvolle Abfolge der fachlich zu vermittelnden Kompetenzen dar, wobei der Studiengang so konzipiert ist, dass er auch in kürzerer Zeit absolviert werden kann.

Selbststudium/Lerneinheiten

Zu Beginn des Semesters erhalten die Studierenden das Lernmaterial für das gesamte Semester. Diese sogenannten Lerneinheiten werden von den Studierenden im Selbststudium bearbeitet. Der durchschnittliche Zeitaufwand beträgt ca. 15 Stunden pro Woche.

Präsenzveranstaltungen

Im ersten und zweiten Semester finden die Präsenzveranstaltungen am ersten Wochenende im Monat und im dritten und vierten Semester am dritten Wochenende im Monat (Fr. von 14:00 – 20:00 Uhr, Sa. von 9:00-16:00) statt.

Prüfungen

Als Prüfungsformen sind Klausuren, mündliche Prüfungen und schriftliche Ausarbeitungen vorgesehen. Der Studienabschluss beinhaltet neben der schriftlichen Abschlussarbeit ein Kolloquium zur Abschlussarbeit, bei dem der Studierende in einem Vortrag mit Diskussion die wesentlichen Elemente seiner Arbeit vertreten muss.

Zulassungsvoraussetzungen 

Zulassungsvoraussetzung für den Masterverbundstudiengang BWL – Energie- und Wasserökonomik (M.Sc.) ist der Abschluss eines mindestens siebensemestrigen berufsqualifizierenden Studiums in einem wirtschaftswissenschaftlichen oder wirtschafts-ingenieurwissenschaftlichen Studiengang. Dabei müssen mindestens 210 Credits erworben worden sein, wovon

  1. mindestens 20 Credits aus Modulen mit quantitativen Methoden der Wirtschaftswissenschaften (z. B. Mikro- / Makroökonomie, externe/ internes Rechnungswesen, Controlling, Investition und Finanzierung) entstammen,
  2. 40 Credits Modulen mit wirtschaftswissenschaftlichen Inhalten angehören,
  3. weiterhin 10 Credits aus Modulen mit Inhalten der Netzwerkökonomik entstammen – zu solchen gehören insbesondere solche der Energie- und Wasserwirtschaft – ersatzweise kann insoweit auch entsprechende einschlägige fachspezifische Praxiserfahrung, die über einen Zeitraum von mindestens einem halben Jahr in Vollzeit erworben wurde, anerkannt werden, was der Prüfungsausschuss entscheidet und
  4. mindestens 5 Credits aus Modulen mit Inhalten aus der Mathematik/ Statistik entstammen.

Absolvent*innen von Studiengängen mit weniger als 210 Credits können sich Praxiszeiten mit bis zu 30 Credits anrechnen lassen. Details zu den Voraussetzungen lesen Sie in der Prüfungsordnung (s. Dokumente und Links).

Studienbewerber*innen, die ihre Studienqualifikation nicht an einer deutschsprachigen Bildungseinrichtung erworben haben, müssen zusätzlich ausreichende Deutschkenntnisse nachweisen, z. B. über einen erfolgreich absolvierten anerkannten Test wie TestDaF 4-4-4-4, Goetheinstitut C1, Telc GmbH C1 oder DSH 2 oder über einen gleichwertigen Nachweis.


Bewerbung

Bewerbungen sind direkt an die Hochschule Ruhr West zu richten. Die Bewerbungsfrist endet in der Regel am 15.2. (SoSe) sowie dem 15.8. (WiSe) des Jahres. Bezüglich einer möglichen Änderung der Bewerbungsfristen halten Sie sich bitte über die Webseiten der anbietenden Hochschule auf dem Laufenden! Näheres zur Bewerbung erfahren Sie bei der Studienberatung des IfV NRW und direkt beim Servicemanagement der Hochschule Ruhr West.


Beiträge und Gebühren

Es fallen die üblichen Immatrikulations- und Rückmeldegebühren der Hochschule Ruhr West an. Den aktuellen Stand erfahren Sie hier. Zzgl. ist eine Materialbezugsgebühr von 110 € pro Semester zu entrichten. (Stand: Mai 2020)