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Studium nicht nur für ErzieherInnen

Die akademische ErzieherInnen-Ausbildung ist noch jung in Deutschland. Bis vor einigen Jahren gab es weder Forschung noch wissenschaftliche Fachzeitschriften für den frühpädagogischen Bereich. Und das, obwohl gerade diese Zeit eine bedeutsame Lebensphase für Kinder darstellt. Hier werden die Weichen für den weiteren Lebens- und Bildungsweg gestellt.

Mit der Akademisierung der ErzieherInnen-Ausbildung orientiert sich Deutschland mittlerweile an europäischen Standards und bildet damit eine ganze Berufsgruppe für neue Herausforderungen aus.

Die Fachhochschule Südwestfalen am Campus Soest war im Jahr 2011 eine der ersten Hochschulen, die mit dem berufsbegleitenden Bachelor-Verbundstudium im Bereich der Frühpädagogik ein Studienangebot zusammengestellt hat.

Als eine der ersten Absolventinnen hat Katrin Disselhoff den Verbundstudiengang B.A. Frühpädagogik erfolgreich abgeschlossen. Als ausgebildete Erzieherin mit Berufserfahrung freute sie sich sehr über das Angebot der Fachhochschule Südwestfalen, Campus Soest, und die Einführung dieses Verbundstudiengangs.

„Es war immer mein großer Traum zu studieren, auf das Verbundstudium wurde ich durch eine Notiz im Videotext aufmerksam“, erzählt Katrin Disselhoff schmunzelnd, „Ich informierte mich und entschied mich schnell für diesen Studiengang, weil die Präsenzphasen am Samstag einfach perfekt für mich waren. Ich konnte so meinen Beruf uneingeschränkt weiterführen und gleichzeitig meinen Horizont erweitern.“

Durch den Austausch mit vielen erfahrenen KommilitonInnen erweiterte sie ihren fachlichen und persönlichen Hintergrund. Durch das Verbundstudium eröffneten sich ihr auch völlig neue Berufsperspektiven, die mit der Ausbildung zur Erzieherin nicht möglich gewesen wären.

Als sozialpädagogische Fachkraft in der Schuleingangsphase arbeitet sie heute an einer  GU-Schule. Dort fördert sie Kinder mit und ohne Behinderung auf spielerische Art und Weise und mit viel Freude, ihre Basiskompetenzen, die Motorik und Wahrnehmung zu verbessern.

Wurde das Verbundstudium zu Beginn nur Erzieherinnen und Erziehern angeboten, ist es seit diesem Wintersemester für alle Zielgruppen möglich. Damit eröffnen sich völlig neue Optionen und Perspektiven für Menschen, die gern in der Erziehung und Bildung im Kindesalter aktiv sein möchten und ihre Ausbildung bspw. auch in einem ganz anderen Bereich absolviert haben.

„Aktuell begleite und unterstütze ich an unserer Schule eine Praktikantin, die als Quereinsteigerin – ursprünglich hat sie den Beruf der Zahnarzthelferin gelernt – nun als Integrationskraft einen behinderten Jungen bei uns fördert,“ erklärt Katrin Disselhoff, „ihr macht die Arbeit so viel Freude, dass ich ihr die Aufnahme des Verbundstudiums empfohlen habe. Sie hat sich tatsächlich dafür entschieden, ihre Arbeit mit dem Jungen durchzuführen und neben dem Beruf ihren Hochschulabschluss zu erwerben, der ihr dann die weitere Qualifikation ermöglicht.“

Auf die Frage, ob sich ein Studium im Bereich der frühkindlichen Bildung lohnt und ob es zukünftig überhaupt gut bezahlte Arbeitsplätze in diesem Bereich geben wird, antwortet die Absolventin ganz klar: „Das Verbundstudium lohnt sich auf jeden Fall. Man muss sich nach dem Studium einfach die eigene Nische suchen. Es gibt sehr, sehr viele Möglichkeiten, weil die Inhalte unseres Studiums auch sehr breit gefächert sind. Durch das Studium habe ich z.B. auch eine neue Sicht bekommen und einen anderen erzieherischen Ansatz entwickelt. Ich gehe davon aus, dass die Anzahl der Betreuungsangebote zukünftig weiter steigen wird. Und dafür wird qualifiziertes Personal benötigt.“

Im Frühjahr 2018 findet direkt am Campus Soest wieder eine Informationsveranstaltung des Verbundstudiengangs B.A. Frühpädagogik statt. Dort können sich Interessierte über die Räumlichkeiten vor Ort, die Abläufe innerhalb des Studiums neben dem Beruf, die Lehrenden, die Inhalte und die Zugangsvoraussetzungen informieren. In Workshops mit erfahrenen Tutoren werden alle Fragen gesammelt und beantwortet. Weiterführende Informationen finden Sie hier.