Auf­tanken

Gerade wenn Sie einen Arbeitstag hinter sich und schon eine Menge geleistet haben, tut es gut, erst mal in Ruhe zu Hause anzukommen, vielleicht mit der Familie eine kleine und erfrischende Mahlzeit zu sich zu nehmen und erst danach eine letzte Runde am Schreibtisch mit Ihrer aktuellen Lerneinheit zu verbringen.

Noch bevor Sie starten, sollten Sie überprüfen, wie gut Ihr Zustand gerade ist. Fühlen Sie sich nach Ihrer kleinen Pause wieder frisch und fit, dann legen Sie sofort los.

Merken Sie jedoch, dass Sie etwas erschöpft sind und müde, dann gönnen Sie sich ruhig noch eine kleine Auszeit zusätzlich. Hier kann ein Schlaf von nur 10 Minuten Sie wieder auf Vordermann bringen!

Sollten Sie sich nicht wirklich müde, sondern lediglich etwas abwesend und unkonzentriert fühlen, dann sammeln Sie Ihre Sinne doch bei einem kleinen Einstiegsritual.

Denn ebenso wenig, wie wir unser Auto dazu nötigen können weiterzufahren, wenn der Tank leer ist, können wir von uns selbst erwarten, dass wir pausenlos durchstarten. Gönnen Sie sich zwischendurch also kleine Boxenstopps!

Ernährung 

Das Essen nach einem langen Arbeitstag erfüllt nicht nur die Funktion, zu sättigen, sondern soll auch belohnen und zu neuen Kräften führen. Leider verführt der Heißhunger oftmals eher zu Leckereien, die uns schon kurz nach Verzehr in eine „akute Futternarkose” stürzen. Ihr erliegen wir dann lieber auf der Couch statt am Schreibtisch. Ein echter Motivationskiller also.

Sicherlich kennen auch Sie Speisen, die sowohl sättigen als auch den Gaumen kitzeln und erfrischen, ohne den Magen zu belasten. Dann tauschen Sie doch Ihre Lieblingsrezepte aus!

Wir machen den Anfang:
(Die Rezepte stehen als PDF-Dateien zum Download bereit.)

10 Minuten-Schlaf

Schlafen ist die beste Medizin, heißt es. Und viele Menschen haben schon die Erfahrung gemacht, dass sich ihr Schlafverhalten unmittelbar auf ihr Wohlbefinden, ihre Leistungsfähigkeit und ihren Spaß am Leben auswirkt.

Achten Sie hierbei ganz besonders auf Ihren Schlafrhythmus. Damit Sie nachts gut durchschlafen können, ist es sinnvoll, sich tagsüber nur begrenzte Schlafenszeiten zu gönnen. 

Wie Sie auf diese Weise nach einem langen Arbeitstag in kurzer Zeit wieder zu Kräften kommen, erfahren Sie hier…


10 Minuten-Schlaf

Schlafen ist die beste Medizin, heißt es. Und viele Menschen haben schon die Erfahrung gemacht, dass sich ihr Schlafverhalten unmittelbar auf ihr Wohlbefinden, ihre Leistungsfähigkeit und ihren Spaß am Leben auswirkt.

Achten Sie hierbei ganz besonders auf Ihren Schlafrhythmus. Damit Sie nachts gut durchschlafen können, ist es sinnvoll, sich tagsüber nur begrenzte Schlafenszeiten zu gönnen. 

Wie Sie auf diese Weise nach einem langen Arbeitstag in kurzer Zeit wieder zu Kräften kommen, erfahren Sie hier…

Sie kommen abends nach der Arbeit nach Hause und möchten noch 2 Stunden etwas für ihr Studium tun. 
Sie sind todmüde, aber Sie haben vielleicht auch schon die Erfahrung gemacht, dass es gefährlich sein kann, sich jetzt hinzulegen und zu schlafen. Die Gefahr ist zu groß, erst nach 1-2 Stunden wieder zu erwachen und sich dennoch vollkommen antriebslos zu fühlen.

Üben Sie statt dessen lieber den 10-Minuten-Schlaf!

Zuerst wird das nur mit Wecker funktionieren. Stellen Sie ihn auf genau 10 Minuten.

Noch bevor Sie sich hinlegen, stellen Sie ein großes Glas Wasser in Reichweite.
Dann machen Sie es sich bequem – lieber auf einer Wolldecke, die Sie auf dem Teppichboden ausbreiten als im kuscheligen Bett – und zwar in Rückenlage. Nacken und Knie sind leicht abgestützt durch kleine Kissen. Die Arme liegen neben dem Körper.

Wenn Sie wirklich müde sind, werden Sie schnell einschlafen – wie sonst auch. Und wenn dann der Wecker klingelt, dehnen und strecken Sie sich ausgiebig, setzen Sie sich auf und trinken Sie sofort so viel Wasser wie möglich.

Wenn Sie dies regelmäßig üben, werden Sie bald nach 10 Minuten von alleine wach. So erfrischen Sie sich für die Abendstunden mit Ihrer Lerneinheit und können nachts gut durchschlafen.

Einstiegsritual

Vielleicht sitzen Sie am Schreibtisch, sind aber noch unruhig, unkonzentriert, lassen sich leicht ablenken. Die Gedanken kreisen noch um die Ereignisse der vergangenen Stunden, um Beruf oder Alltagsbelange.

In dieser Stimmung warten Sie wahrscheinlich vergeblich auf den inneren Startschuss für Ihr Lernvorhaben. Also warten Sie nicht länger, sondern blicken Sie sich einmal um.

Ist Ihr Schreibtisch in einem Zustand, der Ihnen eine angenehme Arbeitsatmosphäre ermöglicht?

Nein? Dann räumen Sie störende Gegenstände beiseite, ohne lange bei ihnen zu verweilen. Eignen sich die Lichtverhältnisse gut zum Arbeiten? Nein? Dann verbessern Sie diese. Sorgen Sie dafür, dass Sie sich wohler fühlen.

Steht ein Getränk bereit? Ist der Raum ausreichend gelüftet?

Und während Sie so ganz in Ruhe damit beschäftigt sind, die Bedingungen für Ihre Lernphase zu optimieren, können sich auch Ihre Gedanken allmählich darauf einstellen und sammeln.

Schließlich, wenn alles soweit hergerichtet ist, nehmen Sie sich ruhig noch ein paar Minuten Zeit, um sich in einen Zustand der größtmöglichen Aufnahmebereitschaft zu versetzen:

Setzen Sie sich entspannt auf Ihren Schreibtischstuhl, der untere Rücken ist angelehnt, der Rest des Rückens richtet sich gerade darüber auf.

Und nun konzentrieren Sie sich für ein paar Minuten nur auf Ihren Atem. Während des langsamen Ausatmens lassen Sie Ihre Schultern immer wieder tiefer sinken. Bei jedem Ausatmen zählen Sie mit von 1-10 und dann wieder von vorne. Beim Abschweifen der Gedanken beginnen Sie wieder bei 1 zu zählen.

Und dann… fällt der Startschuss!