Um­stände opti­mieren

Wie Sie wissen, ist eine hohe Leistung nicht nur abhängig von unseren besonderen Fähigkeiten und unserem Know-how, sondern auch von den Umständen, unter denen wir Leistung erbringen.

Auch wenn Ihre reguläre Abendmahlzeit nicht nur aus Chips und Bierchen besteht, könnte es sinnvoll sein, Ihre Ernährungsgewohnheiten zu überdenken, um sich auch dann noch fit zu fühlen, wenn Ihr Arbeitstag hinter Ihnen liegt und Sie mit dem Lernen beginnen.

Auch schlechte Laune eignet sich nicht dafür, den angemessenen Lerneifer zu entwickeln. Also überprüfen Sie, auf welche Weise Sie Ihr Wohlbefinden während des Lernens positiv beeinflussen können.

Und: Gönnen Sie sich Pausen! Auch und gerade dann, wenn der Druck steigt…

 

Ernährungsgewohnheiten

Vielleicht haben Sie sich schon lange vorgenommen, Ihre Ernährung umzustellen, aber Sie schieben es immer vor sich her, weil sie verunsichert sind über die vielen verschiedenen Ratschläge, die sich erst als Zauberformel verkaufen und später in den Jojo-Effekt umschlagen.

Bei einer Ernährungsumstellung ist es zunächst wichtig, sich klar zu machen, welche Nahrungsmittel man selbst für sich als schädlich empfindet und in einem nächsten Schritt zu entscheiden, worauf man bereit ist zu verzichten und worauf nicht. Denn was dem einen eine lästige Angewohnheit, ist dem anderen vielleicht ein wichtiger Seelentröster.

Umstellung von Ernährung bedeutet ja auch, ab jetzt etwas grundsätzlich verändern zu wollen. Denn man möchte ja auf Dauer lieber Lebensmittel zu sich nehmen, die einem sowohl gesundheitlich gut tun als auch Genuss und Freude am Essen aufrechterhalten.

Wenn Sie sich professionelle Unterstützung wünschen, dann gönnen Sie sich den Besuch bei einer Ernährungsberatung. Damit bekommen Sie ein Ernährungsprogramm, das auf Sie persönlich zugeschnitten ist und Ihnen mit Sicherheit weit größere Erfolge garantiert als dies die neueste 0/8/15 – Wunderdiät leisten könnte.

Wohlbefinden

Nachdem Sie einige Zeit lang konzentriert gelernt haben, bemerken Sie vielleicht plötzlich, dass Ihre Aufnahmefähigkeit rapide nachlässt und Ihr Stimmungsbarometer sinkt.

Das muss nicht am Lernstoff liegen…


Wohlbefinden

Nachdem Sie einige Zeit lang konzentriert gelernt haben, bemerken Sie vielleicht plötzlich, dass Ihre Aufnahmefähigkeit rapide nachlässt und Ihr Stimmungsbarometer sinkt.

Das muss nicht am Lernstoff liegen…

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass unsere Stimmung auch von unserem körperlichen Wohlbefinden abhängt?

So kann beispielsweise ein Hungergefühl nicht nur extrem schlechte Laune, sondern auch Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme hervorrufen.

Oder aber, es ist Ihnen zu kalt, Sie haben vergessen, ausreichend zu trinken oder befinden sich schon zu lange in einem ungelüfteten Raum.

Mit schwindendem Wohlbefinden lässt die Leistung nach, wir werden unkonzentriert und vielleicht sogar reizbar.

Anstatt sich in einem solchen Moment selber Vorwürfe zu machen, dass heute irgendwie nichts so gut klappt wie sonst, geben Sie ganz besonders Acht auf Ihr körperliches Wohlbefinden.

Sie selbst wissen am besten, was Ihnen gut tut. Richten Sie sich etwas mehr danach und Sie verbessern damit nicht nur Ihre Laune, sondern auch Ihre Leistungsfähigkeit!

Pausenzeiten

Je intensiver der Arbeitsaufwand ist, desto konsequenter sollten die Pausen geplant werden.

Sekundenpausen:

Das eben Gelernte wird abgeschlossen und Verarbeitungsprozesse im Gehirn können nachwirken. Die Augen erholen sich nach längerem konzentrierten Lesen, indem der Blick vom Buch oder Bildschirm weg aus dem Fenster gelenkt wird. Dabei kann man für kurze Zeit einen Gegenstand in der Ferne fixieren.

Minipausen:

Sie sollten ca. alle 30 Minuten gemacht werden und ca. 5 Min. dauern. Günstig für diese Minipausen ist es, den Arbeitsplatz kurz zu verlassen und sich zu lockern.

Kurzpausen:

Nach 2 Stunden lernen sollte eine Pause von 15-20 Min. eingelegt und der Arbeitsplatz verlassen werden, um sich zu entspannen, etwas zu trinken und etwas (Leichtes!) zu essen. Fernsehen und Computerspiele haben sich als ungünstig erwiesen, da ein weiterer visueller Input oder Emotionen wie Spannung und Aufregung die Behaltensleistung erheblich stören.

Große Pause:

Nach spätestens 4 Stunden sollte man sich 1-2 Stunden erholen und die freie Zeit genießen.