Unsere Handlungen und Verhaltensweisen sind grundlegend von der Vorstellung beeinflusst, die wir uns von einer Sache machen.

Auch was Sie unbewusst über den Lernstoff und Ihre eigenen Stärken und Schwächen denken, lenkt die Art und Weise, wie sich beim Lernen verhalten, was Sie sich zutrauen und beherzt angehen oder was Sie eher ausweichend vermeiden.

In diesen meist unbewussten gedanklichen Vorgang können Sie eingreifen und ihn bewusst in die Richtung lenken, die Sie sich wünschen, indem Sie

  • nicht nur Ihre Muskelkraft, sondern auch Ihre Mentale Stärke trainieren,
  • von Zeit zu Zeit einen Grübelstopp einlegen,
  • sich alle Ihre schon erbrachten Leistungen in einem Erfolgsjournal vergegenwärtigen und
  • zur Belohnung eine neue Lob-Kultur in Ihrem Alltag etablieren.

Mentale Stärke

Was bedeutet es eigentlich für Sie persönlich, sich mental fit zu fühlen?

Vielleicht versuchen Sie es mal mit einem kleinen Training…

 


Mentale Stärke

Was bedeutet es eigentlich für Sie persönlich, sich mental fit zu fühlen?

Vielleicht versuchen Sie es mal mit einem kleinen Training…

 

Viele von uns merken, wann sie sich mental stark und wann sie sich mental geschwächt fühlen. Aber das scheint immer sehr stimmungsabhängig zu sein.

Wie kann man es also schaffen, die mentale Stärke zu trainieren – wie einen Muskel beispielsweise?

Stellen Sie sich zunächst einmal vor, was genau Mentale Stärke für Sie bedeutet. Auf welche Weise Sie dann über Dinge nachdenken, wie Sie sich fühlen und welche Perspektive sie dann einnehmen.

Je genauer Ihre Vorstellung darüber ist, desto mehr Einzelheiten können Sie davon in Ihren Alltag übertragen. Schritt für Schritt, so wie Sie das tun, wenn Sie nach längerer Zeit wieder Sport machen. Erstmal muss man „rein kommen“, dann üben, üben, üben und allmählich gelingt es immer leichter.

Das funktioniert mit der Weise, wie wir Dinge betrachten genauso wie mit unserer Muskulatur.

Je häufiger wir also unser Denken ganz bewusst in entspanntere Bahnen lenken, desto schneller wird es uns gelingen, im richtigen

Grübelstopp und Grübelzettel

Vielleicht sitzen Sie gerade an Ihrer Klausurvorbereitung oder einem komplizierten Lernstoff. Gedanken wie: „Das schaffe ich nicht!“ oder „Das werde ich nie verstehen!“ behindern die Konzentration und laden zur Flucht ein. Möglicherweise ärgern Sie sich schon über Ihre Grübeleien, können sie aber nicht abschalten.

Wenn Sie grundsätzlich etwas an dieser Art von inneren Störungen ändern wollen, dann notieren Sie jeden Gedanken, der Sie weiterhin am Lernen hindern will, nebenbei auf einen Schmierzettel. Lernen Sie weiter, bis Ihr Pensum für den Tag erledigt ist.

Etwas später nehmen Sie sich Ihren Grübelzettel wieder zur Hand. Hinter den meisten Befürchtungen steckt einfach nur die Angst vor einer Enttäuschung.

Erlauben Sie sich statt dessen doch auch mal den Luxus, sich das Bestmögliche vorzustellen!

Auf einem anderen Blatt Papier, notieren Sie sich nun zu jedem einzelnen Grübelgedanken, der auf Ihrem Schmierzettel steht, das Gegenteil. Bezogen auf unser Beispiel hieße das: „Das schaffe ich!“ – „Das werde ich verstehen!“.

Wenn Sie die Liste abgearbeitet haben, schmeißen Sie den Grübelzettel weg und archivieren das Blatt, auf dem Ihre positiven Prognosen stehen.

Auf diese Weise setzen Sie sich aktiv für eine zuversichtliche Einschätzung ein und werden immer weniger von hindernden Gedanken heimgesucht.

Und später werden Sie rückblickend wahrscheinlich feststellen, dass sich die meisten Ihrer positiven Erwartungen erfüllt haben.

Erfolgsjournal

Ein Erfolgsjournal ist ein Heft, in das Sie am Ende eines Tages ausschließlich die Dinge notieren, die Ihnen gelungen sind.

Vielleicht haben Sie sich an einem Tag Ihre Zeit gut eingeteilt und hatten dadurch früher Feierabend. Oder Sie haben eine besonders schwierige Aufgabe gut gelöst, weil Sie wach und konzentriert gearbeitet haben.

Oder aber Sie sind am Abend zuvor so früh schlafen gegangen, dass Sie am nächsten Morgen fit waren für ein kleines Sportprogramm.

Was auch immer Sie für sich gerade jetzt als Erfolg werten, bekommt einen Platz in Ihrem Erfolgsjournal.

Diese Übung gibt Ihnen die Gelegenheit, gegen Abend noch einmal Rückschau zu halten. Und Sie würdigen Ihre Leistungen, weil Sie sich die Zeit dafür nehmen, all das in Ihrem Heft zu notieren, was Sie besonders gut gemacht haben.

Stellen Sie sich vor, wie es sein wird, wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt, all' Ihre Erfolge noch einmal durchblättern!

Denn auf je mehr Erfolge Sie zurückblicken können, desto leichter wird es Ihnen fallen, auch zukünftige Erfolge für möglich zu halten!

Ihr persönliches Erfolgsjournal

Wir haben Ihnen für Ihr ganz persönliches Erfolgsjournal zwei Vorlagen vorbereitet, mit deren Hilfe Sie Ihre Erfolge festhalten können. Damit aus Ihren ausgedruckten Vorlagen ein Mini-Buch wird, falten Sie es einfach wie in unserer Faltanleitung beschrieben. 

Lob-Kultur

Sie fühlen sich urlaubsreif? Zu viel Arbeit, zu wenig Sonne und frische Luft? – Doch keine Südseeinsel in Sicht.

Dann sonnen Sie sich doch mal im Lob!


Lob-Kultur

Sie fühlen sich urlaubsreif? Zu viel Arbeit, zu wenig Sonne und frische Luft? – Doch keine Südseeinsel in Sicht.

Dann sonnen Sie sich doch mal im Lob!

Wann haben Sie zuletzt ein Lob bekommen? Und falls Sie gelobt worden sind, konnten Sie es annehmen? Konnten Sie spüren, dass Sie es verdient haben und sich richtig darüber freuen?

Wie lange ist es her, dass Sie selber einem Mitmenschen ein Lob geschenkt haben? Lob verbindet uns miteinander. Anerkennung einer guten Leistung spornt an. Zu sehen, dass die eigenen Fähigkeiten und der eigene Einsatz nicht nur bemerkt, sondern auch geachtet werden, hebt auch unsere Selbstachtung.

Sorgen Sie für eine gute Kultur des Lobens in Ihrer Berufswelt, Ihrer Familie und unter Mitstudenten!

Durch Lob strömt uns und anderen neue Energie zu. Und die macht uns leistungsfähiger, mutiger und hebt die Stimmung!